Microsoft bringt SDK für Kinect

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Selbst eingefleischte Microsoft-Kritiker sind sich einig, dass Redmond mit Kinect ein großer Wurf gelungen ist. Außer für Spiele könnte der Bewegungssensor für ganz unterschiedliche Bereiche wie zum Beispiel die Altenpflege eingesetzt werden.

Jetzt hat Microsoft ein lange brodelndes Gerücht bestätigt. Es wird spätestens im Frühjahr ein Software Development Kit (SDK) für Kinect geben. Damit können Drittanbieter Programme oder Spiele für Windows-PC schreiben, die über Kinect angesteuert werden.

Die kostenlose Starter-Version gewährt Zugriff auf Kinect-Informationen wie Audio, System-Application-Programming-Schnittstellen und auch direkte Kontrolle des Kinect-Sensors. Später will Microsoft noch ein kostenpflichtiges Tool auf den Markt bringen, das einen größeren Funktionsumfang bietet.

Gestensteuerung statt Touchscreen: Microsofts Kinect for Xbox 360. Quelle: CNET
Gestensteuerung statt Touchscreen: Microsofts Kinect for Xbox 360. Quelle: CNET

“Microsofts Investitionen in natürliche Nutzerschnittstellen sind maßgebend für unsere langfristige Vision, Computer herzustellen, die intuitive zu bedienen sind und die weit mehr für uns tun können”, so Craig Mundie, Chief Research und Strategy Officer bei Microsoft. Diese Investitionen trügen in vielen Produkten Früchte. Und darunter sei auch Kinect for Xbox 360.

Nachdem nur wenige Tage nach der Markteinführung von Kinect der erste Open-Source-Treiber verfügbar war, wurden bereits neue und kreative Anwendungen geschaffen. Zum Beispiel ein Programm, mit dem man 3D-Zeichnungen durch Fingerbewegungen in der Luft erstellen kann.

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