Storage-Problem verschluckt Nutzerdaten in Google Mail

Big DataData & StorageEnterpriseRechtRegulierungSicherheitStorage

Mails und Folder aus rund 150.000 Nutzerkonten des Google-Mail-Dienstes sind verschwunden. Jetzt macht der Betreiber ein Software-Update für den Ausfall verantwortlich.

Bei einem Storage-Software-Update ist es offenbar zu dem Problem gekommen, von dem mehrere 10.000 Nutzer betroffen sind. Google verspricht, diese Daten möglichst bald wieder herzustellen.

Zunächst hatte Google erklärt, dass 0,29 Prozent der 200 Millionen Google-Mail-Nutzer von dem Problem betroffen seien. Inzwischen spricht das Unternehmen jedoch nur noch von 0,02 Prozent. Das würde bedeuten, dass nur rund 40.000 und nicht wie zunächst berichtet 150.000 Nutzer von plötzlich verschwundenen Ordnern und Mails betroffen sind.

“Die gute Nachricht ist, dass die Mails niemals wirklich verloren waren, und dass wir bereits den Zugriff für viele Nutzer wieder hergestellt haben”, erklärt Ben Treynor, Google VP Engineering and Reliability in einem Blog.

Die Daten würden kopiert in mehreren Datenzentren gespiegelt, so Treynor. Es sei möglich, dass ein Software-Fehler einige dieser Kopien beeinträchtigen könne. Dennoch werden die Daten außerdem in offline-Tapes gespeichert. Daher würde auch die Wiederherstellung der Daten etwas länger dauern, denn normalerweise würden die Daten sehr schnell zwischen den Datenzentren repliziert. Inzwischen verwende Google wieder die alte Software, so dass das Problem behoben ist. Nutzer können sich auf einem Status Dashboard über den Fortschritt der Replizierung informieren.

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen