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Mails und Folder aus rund 150.000 Nutzerkonten des Google-Mail-Dienstes sind verschwunden. Jetzt macht der Betreiber ein Software-Update für den Ausfall verantwortlich.

Bei einem Storage-Software-Update ist es offenbar zu dem Problem gekommen, von dem mehrere 10.000 Nutzer betroffen sind. Google verspricht, diese Daten möglichst bald wieder herzustellen.

Zunächst hatte Google erklärt, dass 0,29 Prozent der 200 Millionen Google-Mail-Nutzer von dem Problem betroffen seien. Inzwischen spricht das Unternehmen jedoch nur noch von 0,02 Prozent. Das würde bedeuten, dass nur rund 40.000 und nicht wie zunächst berichtet 150.000 Nutzer von plötzlich verschwundenen Ordnern und Mails betroffen sind.

“Die gute Nachricht ist, dass die Mails niemals wirklich verloren waren, und dass wir bereits den Zugriff für viele Nutzer wieder hergestellt haben”, erklärt Ben Treynor, Google VP Engineering and Reliability in einem Blog.

Die Daten würden kopiert in mehreren Datenzentren gespiegelt, so Treynor. Es sei möglich, dass ein Software-Fehler einige dieser Kopien beeinträchtigen könne. Dennoch werden die Daten außerdem in offline-Tapes gespeichert. Daher würde auch die Wiederherstellung der Daten etwas länger dauern, denn normalerweise würden die Daten sehr schnell zwischen den Datenzentren repliziert. Inzwischen verwende Google wieder die alte Software, so dass das Problem behoben ist. Nutzer können sich auf einem Status Dashboard über den Fortschritt der Replizierung informieren.

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5 Kommentare zu Storage-Problem verschluckt Nutzerdaten in Google Mail

  • 2.3.2011 um 07:50 von Ottmar Konrad

    Datenverlust?
    Na das macht doch Mut auf die Cloud, oder?!

  • 2.3.2011 um 15:52 von sausewind

    Mehr Sicherheit gibts nicht, ein Hoch auf die Cloud
    Mir ist ein globaler Player der meine Daten spiegelt und verspricht sie innerhalb von übersehbarer Zeit wiederherzustellen deutlich lieber als selbstgestrickte Lösungen mit Backups, Kopien auf der gleichen Festplatte, Kopien aus USB Sticks usw.
    Erstens kostet mich dann die Wiederherstellung Zeit und Mühe und zweitens habe ich schon erlebt, dass dann Backups doch nicht minütlich erstellt worden oder einfach die Backupmedien nicht lesbar waren.

  • 3.3.2011 um 13:10 von gerhard

    Die Cloud , so alt wie die EDV
    dieseRrezepte kennen wir alle aus den alten Mainframezeiten.

    @sausewind,
    schon jemals in der EDV oder IT professionell gearbeitet?
    Offenbar wohl nicht, denn sonst würde der Kommentar ersatzlos entfallen.

    Gruß
    Gerhard

  • 4.3.2011 um 08:32 von sausewind

    Mainframe == Cloud??
    @gerhard
    Die Cloud mit Mainframe zu vergleichen ist, ja wie soll es ausdrücken wie der Vergleich zwischen einer Eisenbahn von 1890 und einem PKW.
    Der zentrale Gedanke ist der gleiche. Aber der Unterschied liegt in der Nutzbarkeit. Jeder, wirklich jeder, kann sich stundenweise über Google oder Amazon Rechenzeit, Speicher usw. mieten und seine Dienstleistung anbieten.
    Und das ist für mich die Freiheit und der Unterschied zu einem zentralistisch geprägtem Mainframe.

  • 4.3.2011 um 17:15 von gerhard

    Cloud on Demand
    @sausewind
    ich werde das nicht weiter ausweiten.
    Aber genau das was sausewind als Vorteil der Cloud herausstellt wurde in der Mainframezeit weltweit in Netzwerken gemacht.
    So verdienten unzählige Rechenzentren ihr Geld!
    Da ist wirklich nichts neues, nur alter Wein in neuen Schläuchen.
    Allerdings für den Kunden viel teurer und unsicherer.
    Ich kenne keinen Mainframe der mit Virusbefall zu kämpfen hatte oder der stundenlang ausfiel.
    Es gab und gibt für kritische Anwendungen immer ein StandBy und BackUp die sofort und ohne Datenverlust einsetzten.
    Nichts für Ungut und ein schönes Wochenende
    gerhard

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