Plattner schreibt für In-Memory Data Management

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SAP-Mitgründer Hasso Plattner bricht erneut eine Lanze für In-Memory Data Management. In einem neuen Buch stellt er dar, wie die In-Memory-Technologie sehr große Mengen an Daten in Echtzeit verarbeiten kann. Laut Plattner wird die Technik Geschäftsprozesse und die Art der Unternehmensführung “radikal verändern”.

Aus Gründen einer begrenzten Leistungskapazität werden Unternehmensdaten derzeit auf unterschiedliche Datenbanken aufgeteilt. Analytische Daten residieren in Data- oder Business-Warehouses. Sie werden regelmäßig mit den Daten im Transaktionssystem (ERP-System) synchronisiert. Diese Trennung macht eine Echtzeit-Auswertung aktueller Daten unmöglich. Mehrkernprozessoren, riesige Hauptspeicher und Cloud Computing schaffen laut Plattner nun die Grundlage dafür, dass sich Unternehmen vom bisherigen Modell abwenden können.

Plattner und Co-Autor Dr. Alexander Zeier beschreiben in “In-Memory Data Management – An Inflection Point for Enterprise Application” Techniken, die eine schnelle analytische und transaktionale Datenverarbeitung ermöglichen. Sie stellen dar, wie die ‘SanssouciDB’ genannte Datenbanklösung über mehrere Server verteilt werden kann und wie sie auf einem einzigen Höchstleistungsrechner zu betreiben ist. Zudem wird die Nutzung von SanssouciDB im Cloud Computing beschrieben. Das Buch ist in englischer Sprache im Springer-Wissenschaftsverlag erschienen.

Fotogalerie: Geburtsstunde des Silicon Sanssouci

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