iPhone 5: Sony-CEO verplappert sich

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Gerüchte über die jeweils neue iPhone-Generation gehören inzwischen zum Standard-Repertoire jedes Frühlings. Nicht jede Spekulation ist eine Meldung wert, wenn allerdings der Sony-CEO persönlich in das Geschehen eingreift, ist das doch einen zweiten Blick wert.

Sony-Geschäftsführer Howard Stringer ließ in einem Interview mit dem Wall Street Journal durchsickern, dass sein Unternehmen erstmals das nächste iPhone mit Bildsensoren ausrüstet. Bisher kamen diese vom kalifornischen Unternehmen OmniVision.

Im dem besagten Gespräch hatte Stringer über die Folgen der Tsunami-Katastrophe in Japan und mögliche Lieferengpässe gesprochen. Aufgrund der Katastrophe könne Sony einige Kunden nicht rechtzeitig mit Bildsensoren beliefern, sagte Stringer und ließ in diesem Zusammenhang auch Apples Namen fallen.

Aufmerksame Beobachter registrierten sofort, dass im aktuellen iPhone keine Sony-Sensoren verbaut sind. Dementsprechend könne sich Stringer nur auf das neue Modell iPhone 5 beziehen. Apple schweigt wie üblich zu den Gerüchten.

Sollten diese sich bewahrheiten, würde das einen Qualitätsschub für die iPhone-Kamera bedeuten. Der aktuelle Chip der Firma OmniVision erreicht eine Auflösung von 5 Megapixel. Sony hat einen 8-Megapixel-Chip entwickelt, der derzeit im Sony Ericsson Xperia Arc zum Einsatz kommt.

Traditionellerweise wird das neue iPhone jedes Jahr im Juni im Rahmen der Worldwide Developers Conference (WWDC) präsentiert. In diesem Jahr findet sich jedoch keinerlei Hinweis auf die Vorstellung des iPhone 5 in der Agenda der Konferenz, was allgemein als Hinweis auf einen verspäteten Marktstart interpretiert wurde. Stringers genannte Lieferengpässe werden als weiterer Hinweis in diese Richtung interpretiert.

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