Zero-Day in Windows 7 erlaubt Remote-Zugriff

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Windows 7 hat ein kritisches Leck, über das sich remote Schadcode auf einem System ausführen lässt.

webDevils Twitter-Nachricht. Screenshot: silicon.de
webDevils Twitter-Nachricht. Screenshot: silicon.de

Derzeit ist ein Exploit für diese Lücke bekannt, das jedoch lediglich zum Absturz eines Systems führt. Doch das Leck eigne sich offenbar auch dazu, beliebigen Schadcode einzuschleusen und auszuführen, wie das Sicherheitsunternehmen Secunia berichtet.

“Die Verwundbarkeit entsteht durch einen Fehler in win32k.sys und kann zum Beispiel über eine spezielle Webseite dazu genutzt werden, Memory zu korrumpieren. Dafür muss diese Seite einen IFRAME mit einer übergroßen Höhe in Apples Safari-Browser angezeigt werden”, heißt es von Secunia.

Ein erfolgreicher Exploit könne dann dazu führen, dass mit Kernel-Mode-Privilegien beliebiger Code ausgeführt werden kann. Bislang wurde das Leck auf einem voll gepatchten Windows 7 Professional System mit 64-Bit bestätigt. Doch laut Secunia könnten auch andere Versionen betroffen sein.

Ursprünglich wurde der Fehler von webDEViL entdeckt, der seine Entdeckung in einer knappen Twitter-Nachricht verbreitete.

webDevil schickt auch ein Proof of Concept mit, das lediglich aus einem iFrame mit der Höhe ‘18082563’ besteht und das zu einem Blue Screen of Death führt. Laut WebDevil befindet sich der Fehler in der Funktion NtGdiDrawStream.

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