Cloud Computing beschert Internet Explorer Comeback

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Der “Cloud-Effekt” wird sich für auf die neuen Generationen der Microsoft-Browser IE9 und IE10 positiv auswirken. Analysten sind davon überzeugt, dass gerade Firmen künftig wieder verstärkt zum Internet Explorer greifen werden.

Carlo Velten und Steve Janata. Quelle: Experton.

Carlo Velten und Steve Janata begründen das damit, dass der “Cloud-Effekt” die Anforderungen an den Browser verändert. Neben der reinen Interoperabilität von Cloud Service und Browser würden auch Usability und Administrationsaufwand bei der Wahl eines Browsers in Firmen künftig eine stärkere Rolle spielen: “Gerade kleine und mittelständische Unternehmen werden von einer integrierten Strategie profitieren, bei der Cloud Service und Browser von einem Anbieter geliefert und in enger Abstimmung weiterentwickelt werden”, so die Analysten.

Cloud Computing werde deshalb für die Marktanteile der einzelnen Browser künftig eine zentrale Rolle spielen: Es wirke einerseits als Katalysator und sorge durch eine verstärkte Nutzung von Applikationen und Services über das Internet für eine “generell höhere Bedeutung des Browsers als Schnittstelle zwischen Nutzer und IT-Service – und dies vor allem auf Seiten von Unternehmensanwendern.” Zudem übe Cloud Computing einen deutlichen Einfluss auf die Auswahl und Nutzung einzelner Browser aus.

Der Schwerpunkt der Investitionen und Cloud-Vorhaben liegt nach Zahlen der Experton Group neben dem Aufbau und Betrieb von Private-Cloud-Infrastrukturen bei standardisierten Cloud-Diensten, die als Software-as-a-Service ausgeliefert werden. Diesem Segment prognostizieren die Analysten 2012 in Deustchland ein Volumen von 1,096 Milliarden Euro. “Hier existieren nicht nur eine Vielzahl an bereits etablierten Lösungen, sondern hier herrscht auch eine rege Innovationstätigkeit auf Seiten junger Start-ups, mittelständischer ISVs und globaler Technologiekonzerne, zum Beispiel Microsoft. So werden in immer mehr Anwendungskategorien entsprechende SaaS-Lösungen entwickelt und angeboten.”

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Die wichtigsten Anwendungskategorien bei Software-as-a-Service ist nach Zahlen der Experton Group der Bereich “Collaboration und Communication” (28 Prozent des Umsatzes). Die darunter zusammengefassten Services, E-Mail, Team Rooms, File Sharing, Webconferencing, Social Collaboration und so weiter, würden in der Regel von nahezu allen IT-Anwendern in den Unternehmen genutzt und repräsentierten somit einen Großteil der IT-Budgets. Außerdem beeinflusse deren Ausgestaltung und Betrieb stark die Produktivität der Mitarbeiter und die IT-Sicherheit. In dem Marktsegment existieren nach Ansicht von Velten und Janata bisher aber nur wenige wirkliche Cloud-Lösungen, die standardisiert betrieben werden und auf globaler Basis skalieren.

“Microsoft hat mit Office 365 das marktbestimmende Cloud Offering in diesem Bereich gelauncht. Zwar existieren mit den Google Apps for Business und zukünftig auch IBM Docs ähnliche Angebote von Wettbewerbern, aber aufgrund der starken Marktdurchdringung sowie des überzeugenden Produktes geht Experton davon aus, dass Office 365 einen Großteil des zukünftigen Marktes abdecken wird.”

Da sich Cloud Services im Unternehmenseinsatz nur dann effizient und sicher betreiben ließen, wenn diese auch mit der eingesetzten Browsertechnologie harmonieren, liege der Schluss nahe, dass mit der verstärkten Nutzung von Microsoft Cloud Services wie Office 365 auch die Nutzung der heutigen und zukünftigen Microsoft-Browser-Generationen wieder zunehmen wird.

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