Whitman dementiert HP-Smartphone für das nächste Jahr

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Die HP-Chefin Meg Whitman hatte vor rund einem Monat Spekulationen angeheizt, dass es ein Smartphone planen könnte.
Dieses Aussage rückt HP-Chefin Whitman nun zurecht.

Es gebe derzeit keine Pläne, im Jahr 2013 ein Smartphone auf den Markt zu bringen. Allerdings wird auch HP wohl nicht anders können, als eines Tages ein Smartphone anzubieten.

Andernfalls, so Whitman jetzt vor Analysten, laufe HP Gefahr, “ein riesen Segment der Population” zu verpassen.
Whitman gab auch zu, mit ihrer Aussage für Aufregung gesorgt zu haben, als sie vor etwa einem Monat erklärt hatte, dass Smartphones in vielen Ländern bereits zum wichtigsten Computing-Gerät geworden sein. Gegenüber dem Fox Business Network hatte sie daraufhin erklärt: “Wir arbeiten daran”.

Jetzt versucht Whitman, ihre Aussage zu konkretisieren: “Wir haben derzeit keine Pläne, ein Smartphone 2013 in den Markt einzuführen, aber wir müssen anfangen darüber nachzudenken, was unser Alleinstellungsmerkmal ist, wie wir dieses Element des Personal-Computer-Marktes erreichen können.

HP müsse jedes Gerät anbieten, von der Workstation, über All-in-One-PCs über Laptops bis hin zu Tablets und schließlich auch Smartphones. Whitman glaube, das “wenn HP innerhalb der nächsten fünf Jahre kein Smartphone oder wie auch immer die nächste Generation heißen mag, haben wird, werden wir von einem großen Segement der Population in vielen Ländern der Erde abgeschnitten sein”.

In dieser Woche hatte HP auch angekündigt, nicht nur die Zahl die Zahl der Angestellten reduzieren zu wollen, sondern auch bei Drucker- und PC-Modellen wolle HP sparen. So werde bis Ende 2014 ein Viertel weniger PCs und 30 Prozent weniger Drucker geben.

Den Verbrauchermarkt scheint HP mit Tablets ebenfalls nicht im Auge zu haben. Denn Whitman erklärte: “Der Consumer-Markt, so glaube ich, ist ziemlich gut von Apple bedient.”

Allerdings hat HP erst vor wenigen Tagen das ElitePad 900 vorgestellt, das auf Windows 8 basiert und sich vor allem an die Bedürfnisse von Unternehmen richtet. So verlange jeder CIO mit dem sich Whitman unterhalten habe, nach einem abwärtskompatiblen Windows-Geräte und auch die Möglichkeit, dieses Gerät zu Kontrollieren und zu sichern.

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