Früherer Motorola-CEO übernimmt Leitung von Globalfoundries

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Sanjay Jha hatte auch schon Qualcomm geleitet. Bei Motorola war er verantwortlich für die Aufteilung in Mobility sowie Solutions und wickelte den Verkauf an Google ab. Als CEO von Motorola trat er 2012 zurück. Mit seiner Erfahrung als Kunde von Globalfoundries soll er dem Unternehmen helfen.

Sanjay Jha im Einsatz als Motorola-CEO 2009 (Bild: News.com).
Sanjay Jha im Einsatz als Motorola-CEO 2009 (Bild: News.com).

Der internationale Chipherstellers Globalfoundries hat die Leitung des Unternehmens an Ex-Motorola-CEO Sanjay Jha übertragen. Als Aktionärsberater wird der aktuelle CEO Ajit Manocha dem Unternehmen erhalten bleiben. Zuvor lernt er aber seinen Nachfolger an.

Als CEO von Motorola wickelte Jha die Aufteilung in zwei Firmen ab – Motorola Mobility und Motorola Solutions. Anschließend war er auch am Verkauf von Motorola Mobility an Google beteiligt. In der Folge trat er 2012 als CEO zurück. Er hatte zuvor bereits als CEO bei Qualcomm gearbeitet.

Für den Aufsichtsrat von Globalfoundries kommentierte der stellvertretende Vorsitzende Ibrahim Ajami: “Sanjay ist einer der respektabelsten Manager der Technikbranche. Er hat immer wieder gezeigt, dass er Aktionären einen Gegenwert zu liefern versteht. Seine Branchenkenntnisse und seine Erfahrung als Kunde von Globalfoundries positionieren das Unternehmen für fortgesetztes Wachstum.”

Globalfoundries fertigt unter anderen für AMD Prozessoren. Es sollen auch Verhandlungen mit Apple, über die Produktion von Halbleitern in der Globalfoundries-Fabrik Fab8 in Malta (US-Bundesstaat New York), geführt werden. Das Unternehmen hatte erst vergangene Woche angekündigt, diese Fabrik für die Herstellung mit 14 und 20 Nanometern aufrüsten zu wollen.

Jha selbst lässt sich in der Pressemitteilung wie folgt zitieren: “Ich bin begeistert, eine Firma mit so großartiger Erfolgsbilanz in einer Branche zu leiten, die ich kenne und liebe. Ich freue mich darauf, übergangsweise eng mit Ajit zusammenzuarbeiten – und mit einem talentierten weltweiten Team. Gemeinsam werden wir unsere Kunden erfolgreich machen.”

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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