Flash Player: Update beseitigt elf kritische Lücken

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Die Sicherheitslücke betrifft sämtliche Plattformen und ermöglicht es Angreifern, die Kontrolle über ein anfälliges System zu übernehmen. Nutzer sollten so schnell wie möglich auf die neueste Version des Flash Players aktualisieren.

Adobe hat ein Sicherheitsupdate für Flash Player veröffentlicht. Version 17 bringt Fixes für elf Sicherheitslücken, die als kritisch eingestuft werden. Angeblich haben Angreifer sie noch nicht aktiv ausgenutzt. Die Aktualisierung liegt für Windows, Mac und Linux vor.

Aktualisierungen für Flash Player veröffentlicht Adobe in der Regel zu Microsofts Patchday am zweiten Dienstag eines jeden Monats. Allerdings kam es diesmal zu einer Verzögerung, die das Unternehmen bislang nicht begründete.

Das Update steht für Flash Player 16.0.0.305 oder früher sowie 13.0.0.269 oder früher unter Windows und Mac zur Verfügung. Ebenfalls anfällig sind sämtliche Flash-Player-Versionen 16.0.0.305 oder früher für Internet Explorer 10 und 11 unter Windows 8 und 8.1 sowie für Google Chrome auf allen drei Plattformen. Das trifft auch auf Flash Player 11.2.202.442 oder früher für Linux zu. Die Schwachstelle dieser Version stuft Adobe allerdings als weniger kritisch ein. Welche Flash-Player-Ausgabe sie aktuell verwenden, können Nutzer über eine Adobe-Webseite prüfen.

logo_adobe_800x600Für Windows und Mac OS steht die neue Flash Player Desktop Runtime 17.0.0.134 bereit, für Linux Flash Player 11.2.202.451. Das Flash Player Extended Support Release hat Adobe auf Version 13.0.0.277 aktualisiert.

Microsoft verteilt den Patch auf die Flash-Version 17.0.0.134 automatisch an Nutzer des Internet Explorer unter Windows 8.x. Für Chrome hat Google ebenfalls eine Aktualisierung bereitgestellt. Unter dem Menüpunkt “Über Google Chrome” können Nutzer prüfen, ob sie die Aktualisierung schon erhalten haben. Andernfalls installiert der Browser bei der Gelegenheit die aktuelle Version 41.0.2272.89.

Angreifer können die nun geschlossene Sicherheitslücke ausnutzen, um die Kontrolle über ein anfälliges System zu übernehmen, erklärt Adobe in einer Sicherheitsmeldung. Mitarbeiter von Googles Project Zero, HPs Zero Day Initiative, der Intel Labs, McAfee Labs und NCC Group sowie ein Mitglied des KeenTeam aus dem Chromium Vulnerability Reward Program haben die Schwachstellen entdeckt.

Nutzer sollten die Updates schnellstmöglich installieren, um ihr System abzusichern. Herunterladen lassen sie sich direkt von der Adobe-Website oder aus dem Download-Archiv von ZDNet.

Download:

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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