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OVH will ARM-basierte Cloud

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Der weltweit drittgrößte Hoster OVH kündigt einen Cloud-Service auf der Basis eines ARM-Chips von Cavium an.

OVH, der große französische Hoster, kündigt eine Public Cloud für skalierbare Services und Storage-Dienste auf Basis der des 64-bit ARMv8-A Prozessors ThunderX von dem Spezialisten Cavium an.

Bislang sind solche Angebote eher die Ausnahme. Nun erfährt diese Nischentechnologie mit dem Support des weltweit drittgrößten Hosting-Anbieters OVH einen deutlichen Anschub.

ThunderX ist ein Workload-optimierter Prozessor und kann bis zu 48 Kerne mit bis zu 2,5 GHz vereinen. Bislang sind Server auf Basis von ARM in Rechenzentren noch selten zu finden, da sich das entsprechende Ökosystem erst noch entwickeln muss. Cavium hat beispielsweise erst in diesem Sommer Support von ThunderX für Mellanox InfinBand und Flash angekündigt.

Für Anwender ist dieser Cloud-Services dagegen eine gute Möglichkeit, ARM-Server-Workloads zu Testen ohne sich um eine entsprechende Hardware kümmern zu müssen.

Die Cloud-Services auf Basis von ThunderX werden über die OVH-Marke RunAbove angeboten. Hier bietet OVH leistungsfähige Public-Cloud-Services, bislang jedoch ausschließlich auf Intel-Prozessoren. Mit dem ThunderX-Prozessoren von Cavium könne OVH bei niedrigen Betriebskosten leistungsfähige Services anbieten, teilt das französische Unternehmen mit.

Anwender profitieren bei dem ab Anfang August verfügbaren RunAbove ThunderX-Services von vielfältigen Konfigurations-Möglichkeiten, die sich durch die hohe Anzahl an verfügbaren Cores ergebe, einer Low Latency Ethernet Fabric, 10/40/100 GbE Networking, Ende-zu-Ende-Virtualisierung über die virtSoC-Technologie von Cavium und von zahlreichen integrierten Acceleratoren für Sicherheit, Deep Packet Inspection und Virtualisierung. Der hoch skalierbare Service für Rechenleistung und Storage wird über OpenStack Nova provisioniert.

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Der Workload-optimierte ARM-Server-Chip ThunderX bietet zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten. (Bild: Cavium)

 

“Mit RunAbove ThunderX-basieten Instanzen, können wir höchste Performance mit niedrigsten Kosten anbieten und gleichzeitig die Infrastruktur für gezielte Compute- und Storage-Workloads optimieren”, kommeniert Miroslaw Klaba, VP Research and Development bei OVH. In welchen Umfang OVH diese neuen Plattformen einsetzen will, teilt das Unternehmen jedoch nicht mit.

Neben OVH scheint nun auch SUSE die Entwicklung eines ARM-Server-Ökosystems mit zu treiben. SUSE hat jetzt ein neues Partnerprogramm für SUSE Linux Enterprise Server 12 auf ARM vorgestellt. Entwickler und Partner sollen damit Produkte und Lösungen testen können. Ziel sind zum Beispiel neue Sicherheits- oder Medizin-Technik-Appliances.

Martin Schindler schreibt nicht nur über die SAPs und IBMs dieser Welt, sondern hat auch eine Schwäche für ungewöhnliche und unterhaltsame Themen aus der Welt der IT.

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