HPE erweitert IDOL um Spracherkennung

ForschungInnovation

Mit IDOL bietet Hewlett Packard Enterprise ein Framework für Abfragen unstrukturierter Daten. Diese können jetzt auch mit natürlicher Sprache abgefragt werden.

HPE erweitert die kognitive Lösung IDOL und fügt unter anderem die Möglichkeit hinzu, Suchanfragen über natürliche Sprache einzugeben. Das bedeutet, dass Anwender über die Eingabe von normalsprachlichen Sätzen, Abfragen in freigegeben Datensätzen starten können, verspricht der Hersteller.

Dafür habe HPE die Lösung IDOL in vier Bereichen erweitert. IDOL Answer Bank, IDOL Fact Bank, IDOL Passage Extract und die IDOL Answer Services. Diese Kernelemente habe HPE zudem mit weiteren Maschinen-Lern-Algorithmen erweitert. Damit soll es deutlich einfacher werden, in unstrukturierten Daten zu organisieren, oder Zusammenhänge aufzufinden. Jetzt kann die Lösung auch verschiedene Versionen der gleichen logischen Abfrage verstehen und in Maschinenbefehle übersetzen.

So sieht die technische Seite der Autonomy-Übernahme durch HP aus. Unter der Marke IDOL entwickelt HP weiter an der Technologie für unstrukturierte Daten. Quelle: HP
So sieht die technische Seite der Autonomy-Übernahme durch HP aus. Unter der Marke IDOL entwickelt HP weiter an der Technologie für unstrukturierte Daten. Jetzt sollen Anwender auch Abfragen in Umgangssprache eingeben können. (Grafik: HPE)

HPE verfolgt damit das Ziel, diese kognitive Lösung einem breiten Nutzerspektrum bereitzustellen. Mitarbeiter sollen damit intuitiv und ohne eigenes Training die Abfragen oder Anwendungen nutzen können. Natürlich sollen auch Verbraucher über die Technologie einmal Anwendungen nutzen können.

Damit hat HPE mit IDOL ähnliche Ziele wie IBM mit Watson. Watson ist allerdings eine Kernkomponente der IBM-Strategie und der Hersteller sieht darin ein strategisches Investment, über das künftig zahlreiche Angebote in Bereichen wie Sicherheit oder IoT erweitert werden sollen.

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HPE hingegen lagert diesen Bereich in das Joint Venture mit Micro Focus aus. IDOL kam darüber hinaus mit der missglückten Übernahme von Autonomy in das HPE-Portfolio. Dieser Kauf beschäftigt HPE nach wie vor, weil Klagen wegen betrügerischer Buchführung anhängig sind.

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