Networking

Powerline Business-Produkte (Bild: Devolo)

Devolo fährt Engagement im Bereich Business Solutions zurück

Der Bereich umfasst Produkte und Lösungen, um Geräte, Anlagen und Sensoren per WLAN oder Powerline in Netzwerke einzubinden. Der Fachhandelspublikation CRN gegenüber bestätigte das Unternehmen jetzt Entlassungen in der Sparte und einen zumindest teilweisen Rückzug aus dem Segment.

Security (Bild: Shutterstock)

Vom reaktiven zum proaktiven Netzwerk

Die zunehmende Anzahl, Frequenz und Komplexität von Cyberangriffen bekommen Firmen mit herkömmlichen Mitteln nicht mehr in den Griff. Volker Marschner plädiert im Blog für silicon.de daher für integrierte Lösungen, die Prävention, Entdeckung, automatische Reaktion und Analyse von Vorfällen ermöglichen, da sie aufeinander abgestimmt und kontinuierlich aktualisiert werden.

Cisco kauft Observable Networks (Screenshot: silicon.de bei Vimeo)

Cisco kauft Netzwerk-Forensik-Spezialisten Observable Networks

Das Start-up aus St. Loius soll in die Security Business Group von Cisco eingegliedert werden. Mit der Technologie von Observable Networks sollen Cisco-Kunden mehr Einblick in die Vorgänge in ihren Netzwerken bekommen. Die Übernahme ist Teil der Bemühungen von Cisco, sich mehr auf Software auszurichten.

AVM-Fritz-Box-7590-und-Fritz-Box-6590-Cable-1200

Fritzbox plaudert unter IPv6 interne Informationen aus

Die Firmware aktueller Fritzbox gibt bei DNS-Rebinding Informationen über die Nutzer des Heimnetzes an Webseiten weiter. Die so presigegeben Informationen könnten später eventuell für gefährlichere Angriffe missbraucht werden. AVM will den Fehler mit dem nächsten Firmware-Update beheben.

Security (Bild: Shutterstock)

Schwachstellen in Kernkomponente deutscher Behördenkommunikation aufgedeckt

Sie steckten in dem seit 2004 verwendeten Protokoll OSCI-Transport. Das ist für die elektronische Kommunikation in der Bundesverwaltung verpflichtend vorgesehen. Über die von Forschern gefundenen Schwachstellen konnten Angreifer zwischen Behörden ausgetauschte Informationen manipulieren, entschlüsseln oder Dateien von Behörden-Servern auslesen.

Google WiFi (Bild: Google Inc.)

Google Wifi nun in Deutschland erhältlich

Google Wifi wird von Google, großen Elektronikhändlern sowie Mobilcom-Debitel und Vodafone angeboten. Es kostet 139 Euro, ein Paket mit zwei Geräten ist zur UVP von 249 Euro erhältlich. Voraussetzung für die Nutzung ist ein bereits vorhandenes Modem sowie ein Mobilgerät mit Android 4.0 oder höher beziehungsweise iOS 8 oder höher.

Zigbee Alliance (Grafik: Zigbee Alliance)

IoT-Funkstandard Zigbee Pro 2017 vorgestellt

Laut Zigbee Alliance ist Zigbee PRO 2017 die erste Mesh-Network-Technologie für den IoT-Bereich, die gleichzeitig Datenübertragung in den Frequenzbereichen von 800 bis 900 MHz und 2,4 GHz unterstützt. Als erste Referenz präsentiert die Interessensvertretung ein Smart-Meter-Projekt in Großbritannien.

Brocade (Grafik: Boracade)

Brocade-Ausverkauf trifft nun auch SDN-Software

Der US-amerikanische Konzern AT&T erwirbt das Vyatta Network Operating System und die Produktline vRouter. Er will auch “bestimmte” Brocade-Mitarbeiter anwerben, die bisher mit der Entwicklung der beiden betraut waren. Die Transaktion soll noch im Frühsommer abgeschlossen werden.

Cisco Switches (Bild: Cisco)

Cisco patcht von der CIA ausgenutzte Telnet-Lücke

Die Sicherheitslücke war durch die als Vault 7 bezeichnete Veröffentlichung von CIA-Dokumenten bei Wikileaks bekannt geworden. Sie steckt in über 300 Switch-Modellen von Cisco, wird offiziell als CVE-2017-3881 bezeichnet und mit 9,8 Punkten im zehnstufigen Common Vulnerability Scoring System eingestuft.

Cisco kauft SDN-Start-up Viptela (Grafik: Viptela)

Cisco kauft SDN-Start-up Viptela

Der Netzwerkausrüster bezahlt für Viptela rund 610 Millionen Dollar. Dessen Technologie soll die als “Cisco Intelligent WAN” und “Meraki SD-WAN” vermarkteten Angebote ergänzen. Die Übernahme soll in der zweiten Jahreshälfte 2017 abgeschlossen sein.

(Bild: Shutterstock.com/ValentinT)

Verkaufsstopp für WLAN-Produkte in Deutschland abgewehrt

Eigentlich sollte eine EU-Richtlinie im Juni 2017 umgesetzt werden. Allerdings hinken die Standardisierungsgremien hinterher und können die Hersteller sie daher nicht erfüllen. Das nun beschlossene Funkanlagengesetz (FUAG) sorgt dafür, dass WLAN-Produkte zumindest hierzulande von den Herstellern weiter verkauft werden dürfen.