Motorola verkauft Geschäft mit Autoelektronik an Continental

Management

Motorola verkauft ihr Geschäft mit Automobilelektronik an die Hannoveraner Continental AG. Das teilten beide Unternehmen mit.

Die Transaktion im Wert von einer Milliarde Dollar umfasst das Steuerungs-, Sensor-, Innenraumelektronik- und Telematikgeschäft von Motorola, das in die Continental-Division ‘Automotive Systems’ integriert werden soll. Der Vollzug des Geschäftes wird im ersten Halbjahr 2006 erwartet, die Kartellbehörden müssen noch zustimmen.

Die Übernahme erweitere Continentals Produktpalette um eine neue Technik, die Telematik, hieß es von Manfred Wennemer, Vorstandsvorsitzender von Continental. “Dieser Schritt wird unsere Position als Lieferant von Sicherheitssystemen für die Automobilindustrie stärken.” Das Automobilelektronik-Geschäft von Motorola passe zur Strategie der Continental AG, fortgeschrittene Sicherheitssysteme zu liefern.

Motorola versetze der Deal in die Lage, “den Fokus auf Kommunikationstechnologien weiter zu schärfen”, sagte Greg Brown, President der Networks & Enterprise Business. Motorolas Automobilelektronik-Geschäft zähle derzeit weltweit 4500 Mitarbeiter – davon 80 Prozent in Nordamerika. Fertigungsstätten und Entwicklungszentren gebe es unter anderem in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Nordamerika. Zu den wichtigsten Kunden zählten BMW, DaimlerChrysler, Ford und General Motors.