Mittelstand lernt bei IBM richtig zu globalisieren

Management

Der IT-Konzern IBM schickt sich an, Mittelständlern die Geschäfte im internationalen Umfeld zu erleichtern.

Firmen mit weltweit verteilten Teams sollen einfacher arbeiten können. Dafür gibt es jetzt aus der Software- sowie aus der Entwicklungsabteilung von Big Blue neue Vorschläge, die zunächst in den USA vorgestellt wurden und jetzt auch für deutsche Firmen zu haben sind. IBM nennt dies in einer Mitteilung: Unterstützung auf dem Weg in die Globalisierung.

Ziel ist es, die Unternehmen in ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Die neue Entwicklungsplattform unter Jazz.net soll Entwicklern die Zusammenarbeit erleichtern. Auf Web-2.0-Technologien basierend, ist Jazz.net eine offene und kommerzielle Community, die es Unternehmen ermöglicht, auf globaler Ebene transparent zu kooperieren.
 
“IBM zeigt mit Jazz.net, wie in Zukunft die Softwareentwicklung und Bereitstellung aussehen wird”, erklärte Markus Wiens, Marketing Rational Software bei dem Konzern. “IBM verfolgt damit die Vision, dass die Entwickler-Community zu jedem Zeitpunkt Teil der Entstehung und dem Design neuer Entwicklungsprozesse ist.”

Dabei steht die Untersuchung virtueller Welten zum Nutzen der internationalen Entwicklerteams im Mittelpunkt. Kommunikationsverbesserungen und die Überwindung kultureller und internationaler Barrieren sind ebenfalls Teil der Plattform. Interessierte können einen ersten virtuellen Einblick in das IBM-Projekt ‘Bluegrass’ auf Second Life bekommen. Außerdem wird im Herbst die Lösung ‘Rational Team Concert Express’ auf den Markt kommen, die sich primär an mittelständische Unternehmen richtet und auf der neuen Jazz-Technologie aufbaut. Sie soll die Projektabstimmung erleichtern.