Qualcomm buttert in Mirasol-Technologie

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Der Hersteller Qualcomm will 2 Milliarden Dollar in den Bau einer Fabrik in Taiwan investieren, in der Displays hergestellt werden sollen, die auf der Mirasol-Technologie des Unternehmens basieren. Die auf E-Book-Reader ausgerichteten Farbbildschirme können im Gegensatz zu den derzeit häufig verbauten Monochrom-Displays von Eee Ink auch Videos anzeigen. Das berichtet Digitimes unter Berufung auf Brancheninsider.

Der US-Chiphersteller arbeitet schon länger an der Displaytechnik, die mithilfe von Mikrosystemen gefertigt wird. Unter anderem präsentierte Qualcomm ein Mirasol-Display auf der Konferenz All Things Digital im Juni. Damals kündigte ein Vertreter des Unternehmens erste Mirasol-Geräte für Ende 2010 oder Anfang nächsten Jahres an. Qualcomm wolle selbst keine Lesegeräte für elektronische Bücher verkaufen, sondern hoffe, Mirasol lizenzieren zu können, so Digitimes.

Dem Bericht zufolge hat Qualcomm bereits erste Muster von 5,7 Zoll großen Mirasol-Displays ausgeliefert. Ein Großkunde soll schon mit der Entwicklung von Endprodukten begonnen haben. Die Massenfertigung in dem neuen Werk soll erst Anfang 2012 starten. Derzeit produziert Qualcomm Mirasol-Displays in einem Joint Venture mit Foxlink. Das SolLink genannte Gemeinschaftsunternehmen stellt seit April 5,7-Zoll-Mirasol-Farbdisplays her.

Fotogalerie: Aus der Qualcomm-Werkstatt

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