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Tarkan Maner ist CEO von Nexenta Systems und schreibt über offenen Konzepte, Hardware-agnostische Lösungen und die Flexibilität in der Datenspeicherung.

“Software Defined Storage bleibt ein Stein des Anstoßes.” Evan Powell, CEO des Storage-Spezialisten Nexenta hat mit einem Beitrag auf silicon.de eine Diskussion angestoßen. Heute will Powell noch einmal klar stellen, wie er das Software Defined Storage (SDS) gegenüber anderen Technologien abgrenzt.

Software Defined Storage bleibt ein Stein des Anstoßes. In meinem Blogpost vom 10. Januar “Storage-Zukunft liegt im Software-definierten Ansatz diskutierte ich Software Defined Storage und beschrieb, was es ist und was es definitiv nicht ist. Ich schrieb “SDS ist per se nichts, was von einem Hersteller althergebrachter Storage-Hardware vertrieben werden kann.

“Meiner Meinung nach ist Clustered Data ONTAP nichts anderes als Software Defined Storage (SDS) mit genau den Kriterien, die Herr Powell in seinem Artikel beschreibt”, wendet Herbert Bild, Marketing Manager NetApp Deutschland gegen Evan Powells Darstellung in einem Blog ein. Quelle: Martin Schindler

Eine Hardware-Firma kann sich zwar das Etikett anhängen, eine Software-Firma zu sein, weil sie einige Softwareentwickler eingestellt hat – dies macht sie allerdings noch lange nicht wirklich zu einer solchen.” Das deutsche NetApp-Team reagierte darauf in seinem Blog  und nahm für sich in Anspruch, OnTap in einer virtuellen Maschine als OnTap Edge laufen zu lassen, sei nichts anderes als SDS.

Erst einmal möchte ich NetApp für die Fortsetzung der Diskussion und Debatte danken. Zweitens ist mir völlig klar, dass keiner von uns in der Storage-Branche hier wäre, wenn nicht NetApp diesen Markt maßgeblich vor langer Zeit mitgestaltet hätte.

Vorausgesetzt die aktuelle Entwicklung ist eher eine Revolution als nur eine Evolution, dann sind NetApp und alle anderen ähnlichen Storage-Unternehmen auf Dauer tatsächlich in Gefahr. Das Hardware-zentrische Geschäftsmodell, das NetApp aus guten Gründen vor einer Generation gewählt hat, steht Software Defined Storage eindeutig im Weg.

NetApp kann schlichtweg nicht einfach aufhören, Hardware zu verkaufen, ohne sein Profil als öffentlich gehandeltes Aktienunternehmen zu zerstören. Außerdem deutet das Tempo des Wandels, vor allem rund um den Einsatz von Scale-out Unified Storage einschließlich Object Storage und Architekturen, die auf Flash angewiesen sind, auf eine Zukunft hin, in der es Tausende und Abertausende von Storage Controllern in Rechenzentren gibt, die ausschließlich von Software gesteuert werden. NetApp OnTap ist nicht bereit für diese Zukunft. Zugegeben, niemand ist es wirklich, aber ich würde auf Unternehmen wetten, die einen vollständig auf Software basierenden Ansatz haben und die wie Nexenta bereits aus den Startlöchern gekommen sind.

Kurz gesagt, wenn man daran glaubt, dass der Wandel hin zu Sofware Defined Storage bereits jetzt geschieht, dann ist es eher eine Revolution als eine Evolution und alle etablierten Hersteller werden diese Revolution als echte Herausforderung erleben. Wenn Sie zweitens der Meinung sind, dass Hardware-Abhängigkeit eine kritische Schwäche darstellt, dann ist NetApp, wie im übrigen die meisten Storage Start-ups, grundsätzlich eingeschränkt.

Und drittens, lassen Sie uns nicht unterschätzen, wie extrem die Veränderung ist, in der Art wie Speicher eingesetzt wird und was von Speicher alles erwartet wird. Es steht uns eine Menge Arbeit voraus, die von NetApp und anderen getan werden muss, um auf eine Linie mit Funktionen zu kommen, die wir in NexentaStor einbauen mussten, um diesem speziellen Fokus auf das Deployment Model und diesen Storage-Ansatz gerecht zu werden.

Tarkan Maner
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