Microsoft löst Wunderlist mit To-Do ab

SoftwareZusammenarbeit

Microsoft will die Features in eine neue App Microsoft To-Do übertragen und anschließend “Wunderlist” nicht mehr weiter führen.

Microsoft arbeitet an einer neuen App für Aufgabenplanung. Unter dem Namen To-Do entwickelt der Hersteller gerade an einer entsprechenden Lösung. Microsoft To-Do ist ab sofort in einer Preview verfügbar.

Vom Wunderlist-Team entwickelt: Microsoft To-Do. (Bild: Microsoft)
Vom Wunderlist-Team entwickelt: Microsoft To-Do. (Bild: Microsoft)

“To-Do stammt von dem Team hinter der Wunderlist-App und bietet einen smarteren, persönlicheren und intuitiveren Weg, um organisiert zu bleiben und das Maximum aus einem Tag herauszuholen”, heißt es in einem Microsoft-Blog. Darüber hinaus biete To-Do Integration mit Office 365 sowie intelligente Algorithmen, über die Microsoft die Organisation von Aufgaben optimieren will.

Nutzer von Office 365 bekommen eine automatische Synchronisierung mit To-Do und können damit über verschiedene Geräte hinweg auf ihre Aufgaben zugreifen.

Ausgewählte Whitepaper

Digitale Transformation: Vier gelungene Beispiele

Unternehmen brauchen eine Strategie die sicherstellt, dass für Nutzer On-Demand-Services mit der erwarteten Performance und Benutzerfreundlichkeit bereitgestellt werden. Die alten, Hardware-basierten IT-Ansätze können das bald nicht mehr leisten. Hier erfahren Sie, wie vier Firmen die digitale Transformation geschafft haben.

To-Do verfüge über eine durchgehende Verschlüsselung und wird aus den Microsoft-Rechenzentren bereitgestellt. Professionelle Anwender und Administratoren können aus dem Office 365 Admin Center die Preview von To-Do starten.

To-do-suggestions

Wer von Wunderlist auf To-Do umsteigen möchte, muss dafür ein Importer Tool verwenden. Allerdings berichten erste Anwender von Problemen mit der Übertragung.

Sobald die besten Features aus Wunderlist in diese neue App übertragen wurden, werde Wunderlist “in Rente” geschickt, wie es von Microsoft heißt.

Zwar werde Microsoft weiterhin Sicherheitsupdates dafür anbieten, aber keine neue Funktionen mehr entwickeln. Auf neue Funktionen warten Anwender von Wunderlist des Startup 6Wunderkinder seit der Übernahme durch Microsoft im Jahr 2015. Redmond hatte zwischen 100 und 200 Millionen Dollar für das Berliner Start-up bezahlt. Einziges Produkt des deutschen Unternehmens die App Wunderlist.

In den nächsten Monaten werde Microsoft weitere Features aus Wunderlist in die neue App übertragen. Zudem sollen weitere Microsoft-Services und Produkte mit To-Do integriert werden. Geplant etwa eine List-Sharing-App für Mac-, iPad- oder Android-Tablets.  

Die To-Do Preview ist für iPhoneAndroidWindows und für das  Web verfügbar.

 

 

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen