Tibco baut mit Nanoscale.io Microservices und API-Management weiter aus

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Die Entwicklerwerkzeuge für Microservices sollen das API-Management von TIBCO Mashery erweitern und so unter anderem IoT-Projekte vereinfachen.

Tibco gibt die Übernahme von nanoscale.io bekannt. Nanoscale.io hat sich auf die Entwicklung und Bereitstellung von Microservices spezialisiert. Damit können Anwender mit JavaScript eine Business-Logik aufsetzen und dann API-basierte oder ereignisgetriebene Microservices auf Basis von Docker erstellen.

Tibco, ein Anbieter von Integraionslösungen, API-Management und Business Intelligence, kann mit dieser Übernahme das Portfolio ausbauen. Mit nanoscale.io verstärkt sich Tibco vor allem in den Bereichen Microservices und APIs für hybride Umgebungen.

Mit Nanoscale.io lassen sich schnell APIs für Microservices aufsetzen. (Bild: Nanoscale.io)
Mit Nanoscale.io lassen sich schnell APIs für Microservices aufsetzen. (Bild: Nanoscale.io)

Damit kann Tibco nun das Motto “Bring your own Code” bei Microservices verwirklichen. Mit der Lösung lassen sich auch verschiedene Programmiersprachen kombinieren. Diese Services können dann schnell in verschiedenen Umgebungen wie der Cloud, On-Premises oder in IoT-Edge-Geräten implementiert werden.

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Tibco hat den Markt für API-Management mit der Übernahme von Mashery bereits anvisiert. Vor wenigen Wochen kam auch der IoT-Analytics-Spezialist Statistica hinzu.

Nanoscale.io bringt nun eine Integration für verschiedene Protokolle und Datenquellen wie SOAP, MQTT, Push, HTTP sowie verschiedene NoSQL– und relationale Datenbanken mit. So können Funktionen oder Programme dann einfach über den Import von Docker-Containern realisiert werden.

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“Die nächste Phase der digitalen Erfahrung wird durch Microservices-Architekturen geprägt sein, die für Entwickler erhebliche Herausforderungen und Komplexitäten bergen”, so Rajeev Kozhikkattuthodi, Vice President Product & Strategy von TIBCO.

In den kommenden Wochen und Monaten werde Tibco weitere Details mitteilen, wie die Technologien von Nanoscale.io in das Portfolio integriert werden, erklärt Ed Julson von Tibco in einem Blog. Julson betont auch, dass die Nanoscale-Technologie auch das so genannte Edge-Computing und damit auch den Bereich Internet der Dinge (IoT) für Anwender vereinfache. Eine der großen Vorteile der zugekauften Lösung ist laut Julson, dass diese Bereitstellung von Microservices und APIs in einer einheitlichen Umgebung abgebildet werden kann.

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