Android O: Letzte Developer Preview verfügbar

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Die Developer Preview 4 bringt ausschließlich Fehlerkorrekturen und Optimierungen. Google stuft sie als Release Candidate ein. Damit ist jetzt weitgehend klar, was sie bei Android mit der nächsten Version ändert. Nur der Name steht noch nicht fest.

Google hat die aller Voraussicht und den eigenen Planungen zufolge letzte Vorabversion von Android O veröffentlicht. Die Developer Preview 4 wird in den kommenden Tagen automatisch an Geräte, die für das Android-Betaprogramm bereits registriert sind, Over-the-Air ausgeliefert. Besitzer eines Nexus 5X, 6P, Nexus Player, Pixel C sowie Pixel und Pixel XL können sich zudem auf der Android-Beta-Website noch für das Programm registrieren.

Android O (Bild: Google)

Die Final von Android O soll im dritten Quartal beziehungsweise “im Lauf des Sommers” erhältlich werden. Der Name des Nachfolgers von Android 7 Nougat ist bisher nicht bekannt. (Bild: Google)

Laut Dave Burke, Vice President of Engineering bei Google, ist die aktuelle Testversion auch der Release Candidate. Mit ihr sollen Entwickler nun die letzten Tests vornehmen. Dementsprechend bringt die Developer Preview 4 auch keine neuen Funktionen mehr, sondern lediglich Fehlerkorrekturen und Verbesserungen. Die finalen Programmierschnittstellen (API Level 26) wurden von Google schon mit der Developer Preview 3 freigegeben. Erste Updates für bereits verkaufte Smartphones und Tablets auf Android O sind wohl erst gegen Jahresende zu erwarten.

Die wesentlichen Neuerungen von Android O

Einer der für Entwickler wesentlichen Neuerungen von Android O ist die Programmiersprache Kotlin. Sie ist nun fester Bestandteil von Android Studio 3.0. Laut Google ist Kotlin vollständig kompatibel zur Android-Runtime und mit vorhandenem Programmcode vollständig interoperabel. Auch der Support für Kotlin sei ab sofort für den produktiven Einsatz geeignet.

In Bezug auf die Sicherheit rüstet Google mit “Play Protect” nach. Diese Funktion steht allerdings auch Nutzern der aktuellen Android-Version zur Verfügung. Bei “Play Protect” setzt Google auf künstliche Intelligenz und die Auswertung seiner Daten. Ziel ist es Apps aufzuspüren, die auf dem Gerät des Nutzers ein ungewöhnliches Verhalten an den Tag legen.

Die wesentlichen Verbesserungen von Android O

Mit Android O sollen Smartphones künftig wesentlich schneller booten. Dazu wurden umfangreiche Änderungen in der Android-Runtime vorgenommen. Die Einrichtung neuer Geräte will Google durch eine neue Autofill-Funktion erleichtern. Sie schlägt bei Downloads von Apps auf einem neuen Gerät Anmeldedaten vor.

Copy-and-paste-Vorgänge werden durch eine intelligente Textauswahl unterstützt. Mit einem Doppelklick auf einen Satz wird künftig zum Beispiel der gesamte Satz ausgewählt. Und ein Antippen einer Adresse markiert diese vollständig. Außerdem kann Android O Adressen erkennen und durch die Verknüpfung mit Google Maps Vorschläge dazu anzeigen.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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