Analysten raten: Keine Angst vor Web 2.0

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Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter nicht davon abhalten, Techniken für Web 2.0 im Alltag zu verwenden – im Gegenteil. Wie das Marktforschungsunternehmen Gartner Research kürzlich empfahl, wird durch Dienste und Anwendungen des Web 2.0 viel Kreativität freigesetzt. Und diese kann in Produktivität umgesetzt werden.

Die wirtschaftlichen Anforderungen verlangen von den für Sicherheit zuständigen Abteilungen eher die Sicherung, weniger die Sperrung des Zugangs zum globalen Web-2.0-Ökosystem, teilte Gartner mit.

Viele IT-Abteilungen reagieren mittlerweile auf die Nachfrage nach Web-2.0-Technologien. Im speziellen werden alltäglich benötigte Inhalte und Prozesse von den Fachangestellten selbst neu entwickelt – wenn man sie lässt. Und genau das scheinen immer mehr IT-Leiter zuzulassen. Laut einer Gartner-Umfrage unter 1500 CIOs weltweit planen die Hälfte der Befragten, im Jahr 2008 zum ersten Mail Investitionen in das Web 2.0.

“Statt die Nutzung von Web-2.0-Technologien zu stoppen, sollten IT-Konzerne für sichere Mittel und Wege sorgen, diese Anwendungen zu entwickeln und einzusetzen”, sagte Joseph Feiman, Vice President und Gartner Fellow. “Die Entwicklung hin zu Web 2.0 und andere verwandte Trends, wie die verstärkte Nutzung von Open-Source-Software und die weitere Verbreitung von serviceorientierten Architekturen, werden einen großen Einfluss auf die IT-Sicherheit haben.