CeBIT laufen die Aussteller weg

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Die CeBIT in Hannover öffnet am 3. März 2009 ihre Pforten. Doch schon vorab zeichnet sich ein deutlicher Rückgang von Ausstellern ab. Insgesamt präsentieren sich ein Viertel weniger Aussteller auf dem Messegelände als im vergangenen Jahr.

Dieser Trend hatte sich bereits im Januar abgezeichnet. 4300 Unternehmen aus 69 Ländern werden sich auf der diesjährigen CeBIT präsentieren, 2008 waren es noch 5845. Damit schrumpft die Ausstellungsfläche im Vergleich zum Vorjahr um fast 20 Prozent auf rund 200.000 Quadratmeter.

Der Vorstand der Deutschen Messe AG Ernst Raue sieht diesen Ausstellerschwund durchaus positiv. “Die CeBIT 2009 wird ein Zeichen gegen die internationale Krisenstimmung setzen”, sagt Raue. “Das Ergebnis ist angesichts der tiefgreifenden Krise der Weltwirtschaft ein Erfolg. Wir sind mit Blick auf das konjunkturelle Umfeld sehr zufrieden. 4300 Unternehmen werden zeigen, dass sie robust dastehen und die Rezession schnell hinter sich lassen wollen”, führt Raue weiter aus. “Auf der CeBIT 2009 geht es – mehr denn je – um neues Geschäft und um die Entscheidung der Unternehmen, jetzt zu handeln und gestärkt in die Zukunft zu blicken”, erläutert Raue.

Vor allem kleinere Hardware-Unternehmen aus China, Taiwan und Hongkong verzichten auf den CeBIT-Messeauftritt um Kosten zu sparen. Diese Unternehmen seien die Hauptursache für den Austellerrückgang. Raue wies darauf hin, das die japanische Wirtschaft derzeit im zweistelligen Prozentbereich falle.

Auch einige namhafte Konzerne wie Toshiba und Kyocera verzichten 2009 auf einen eigenen Stand. Auf der anderen Seite gebe es eine ganze Anzahl an Rückkehrern, wie beispielsweise der Computerhersteller Dell, der Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks und der E-Commerce-Spezialist Intershop.