VW und MIT entwickeln Roboter-Navi

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“Aida” sieht aus wie “Nummer 5” und soll die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine vereinfachen. Es war ein schlechter Film, etwas kindisch und mit einem an “ET” angelehnten und leicht zu durchschauenden Plot: “Nummer 5 lebt” handelte in den 80er Jahren von einem niedlichen Roboter auf der Flucht.

In einem neuen Projekt des MIT scheint er wieder auferstanden zu sein. “Aida – Affective Intelligent Driving Agent” ist ein Gemeinschaftsprojekt der Personal Robots Group am MIT Media Lab, dem MIT SENSEable City Lab und der Volkswagen Group of America’s Electronics Research Lab.

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Aida soll seine Umgebung – sowohl inner- als auch außerhalb des Wagens – wahrnehmen und einordnen können, etwa ob sich das Fahrzeug gerade in einer Wohngegend oder einem Industriegebiet befindet. So könne es sich häufig genommene Routen wie etwa den Weg in die Arbeit merken und dem Fahrer auf Basis von Zeit und Ort sowie der aktuellen Verkehrslage Vorschläge machen.

Die Forscher wollen, dass das Navigationsgerät die Absichten des Fahrers erraten und so proaktiv handeln kann. Sein roboterhaft-niedliches Aussehen soll die “Kommunikation” erleichtern. Zugegeben: Aida sieht knuddelig aus.

Weder Professor Carlo Ratti, Director SENSEable City Lab, noch seine Kollegin Professor Cynthia Breazeal, Director Personal Robots Group am MIT Media Lab, konnten jedoch einen Termin für die Marktreife von Aida nennen.