AUCH DAS NOCH: Hacker schleusen AC/DC in iranische Atomanlagen

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Hackern ist es offenbar erneut gelungen einen Stuxnet-ähnlichen Schädling in iranische Atomanlagen einzuschleusen. Neben technischen Problemen hatte die Malware unerwartete Nebenwirkungen: AC/DC in voller Lautstärke.

Bekannt wurde der kuriose Hacker-Angriff durch Mikko Hypponen, Chief Research Officer beim finnischen Sicherheitsunternehmen F-Secure. Er hat kürzlich eine E-Mail bekommen, die einige Details des Angriffs beschreibt und nach Angaben der Sicherheitsexperten von einem Wissenschaftler der iranischen Atombehörde (AEOI) stammt.

Quelle: F-Secure.

Demnach wurde der Angriff mit Hilfe der Sicherheitssoftware Metasploit durchgeführt. Ziel seien die Atomanlagen in Natanz und Fordo gewesen. Dort habe der Schädling allerdings nicht nur die Steuereinheit der Siemens-Hardware abgeschaltet. Einige der betroffenen Rechner sollen den AC/DC-Titel ‘Thunderstruck’ abgespielt haben –wohlgemerkt mitten in der Nacht und in voller Lautstärke.

Ganz sicher scheint sich der iranische Wissenschaftler aber nicht zu sein. In der Mail an Hypponen bleibt er vage: “Ich glaube, es war ‘Thunderstruck’ von AC/DC.”

Der F-Secure-Forscher selbst schreibt, er sei sich noch nicht sicher, was von der E-Mail des iranischen Wissenschaftlers zu halten sei. Das Sicherheitsunternehmen könne keine Details bestätigen, sicher sei lediglich dass die Nachricht von einem Rechner der iranischen Atombehörde verschickt worden sei.

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