Bitkom bekommt Zulauf von Start-ups

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Der Branchenverband Bitkom, dem der Nimbus anhaftet “nicht für den Mittelstand zu stehen”, bekommt in jüngster Vergangenheit besonders aus der Start-up-Szene Zulauf.

Logo BitkomMehr als 1300 Mitglieder zählt der deutsche IT-Branchenverband Bitkom. Vor allem aus kleine, mittleständischen und ganz neuen IT-Unternehmen sollen sich die jüngsten Zugänge speisen.

Mehr als 80 Startups entschieden sich 2013 für die Mitgliedschaft im Bitkom, insgesamt kamen in diesem Jahr über 200 Unternehmen neu dazu. Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf freut sich, dass nun die Verbindung zwischen jungen und etablierten Firmen gelungen ist: “Der Bitkom bringt Weltkonzerne, große Unternehmen, Mittelständler und Gründer zusammen. Von diesem Austausch profitieren alle Beteiligten.”

Der Verband hatte die Kritik, nur große IT-Unternehmen wie Microsoft oder SAP zu fördern und zu vertreten, aufgenommen und hatte mit einem eigenen Förderprogramm für Startups reagiert. Mit der Aktion “Get Started” rief der Verband eine Initiative ins Leben, die Startups Informationen und Hilfen rund um Finanzierung, Crowdinvesting und Interessenvertretung vermittelt.

Seit Oktober 2013 offeriert Bitkom eine “Get-Started”-Mitgliedschaft, die helfen soll, auch die Interessen von Neugründern in Politik und Wirtschaft zu vertreten. Zum Jahresende hat der Verband nun 900 Mittelständler und mehr als hundert Start-ups versammelt, die gemeinsam rund 140 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften und rund 700.000 Beschäftigte haben.

Insgesamt hat der Verband nun 1300 Direktmitglieder und vertritt mehr als 2100 Hightech-Unternehmen, die Riesen wie Microsoft SAP, Oracle und Co eingerechnet.

[mit Material von Manfred Kohlen, ITespresso.de]

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