ProfitBricks DevOps bekommt Chef und Ansible

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Der deutsche Cloud-Provider ProfitBricks erweitert die DevOps Central Plattform um Toolkits für DevOps Tools Ansible und Chef.

Der deutsche Cloud-Provider ProfitBricks erweitert die DevOps Central Plattform um Toolkits für DevOps Tools Ansible und Chef. Mit Support für DevOps Tools Ansible und Chef erleichtert ProfitBricks die Automatisierung der Anwendungsentwicklung für Cloud-Umgebungen. Des Weiteren sorgt ProfitBricks für Hilfen bei der Implementierung von DevOps-Methodiken und Prinzipen. So bietet das Berliner Unternehmen neben zahlreichen Software-Development-Kits auch verschiedene Multi-Cloud-Libraries an.

Mit Ansible bekommen Anwender eine Plattform zum Konfigurieren und Verwalten der Rechenzentrums-Infrastruktur. Die Plattform vereint Multi-Node Software Deployment, Ad-hoc-Ausführung von Tasks und bietet gleichzeitig auch ein Konfigurationsmanagement. Die agentenlose Konfigurationsmanagement-Software von Ansible wird bei DevOps-Professionals immer beliebter, da sie deren Playbooks für die Automatisierung von Cloud-Infrastrukturen nutzen können.

Auch Chef erfreut sich wachsende Verbreitung. Es liefert ein beliebtes Konfigurationsmanagement-Tool, mit dem sich Systemkonfigurations-“Rezepte” erstellen lassen. Die Ruby-basierte Plattform vereinfacht die Verwaltung von komplexen Infrastrukturen und den darauf laufenden Anwendungen.

Google führt in Punkto Performance, gemessen an der Reaktionszeit, das Feld klar an. Im Test von Crisp-Research schneidet der Marktführer Amazon Web Services am schlechtesten ab. Das beste Preisleistungsverhältnis bietet demnach die deutsche Profitbricks. (Bild: Crisp)
Google führt in Punkto Performance, gemessen an der Reaktionszeit, das Feld klar an. Im Test von Crisp-Research schneidet der Marktführer Amazon Web Services am schlechtesten ab. Das beste Preisleistungsverhältnis bietet demnach die deutsche Profitbricks. (Bild: Crisp)

Die Dokumentation und Links zu den GitHub-Repositories für die Integration der ProfitBricks-Cloud stellt ProfitBricks auf der DevOps Central Plattform zur Verfügung. Neben der ProfitBricks REST API gibt es dort auch Entwicklungs-Kits für Python, Ruby, .NET, Node.js, Go und Java.

“ProfitBricks setzt seit langem intern auf DevOps-Automatisierung. Unser Ziel ist es, die Verwaltung von Cloud-Umgebungen so komfortabel wie möglich zu gestalten. Deshalb sorgen wir dafür, dass die Cloud auf verschiedenste Weise konfiguriert und automatisiert werden kann – mit den Tools, die das jeweilige Team am meisten favorisiert”, so Achim Weiss, CTO von ProfitBricks. Mit den beiden Konfigurationsmanagementsystemen Ansible und Chef soll, so Weiss weiter, der Übergang zu Cloud Computing für Entwickler, SysOps und DevOps so einfach wie möglich werden.

Das Unternehmen muss sich vor allem gegen die großen Konkurrenten aus Übersee behaupten. Doch gerade bei etwas größeren Mittelständlern scheint der Bedarf nach einem Partner auf Augenhöhe groß zu sein. “Cloud SaaS heißt heute längst nicht mehr nur die Miete von Hardware. Den Anwendern geht es vor allem um ein Data Center Ecosystem as a Service. Und das spüren wir auch, indem wir immer mehr Nachfrage aus dem gehobenen Mittelstand bekommen”, so Petra-Maria Grohs, Chief Sales Officer, EMEA und Asien bei ProfitBricks im Gespräch mit silicon.de. Daher baut das junge Unternehmen jetzt auch ein Partner-Netzwerk auf.

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