CNET.DE | SILICON.DE | ZDNET.DE
BEI ZDNET: Browserwahl: Alternativen für den lahmen Microsoft-Browser
Anzeige
Freitag, 12. März 2010 | 04:05 Uhr
CIO
Strategie & Management
Billig-PCs

Bill Gates: Verbreitung des OLPC ist unbedeutend

Ina Fried und Stefan Beiersmann
|
Dienstag, 8. Januar 2008, 12:43 Uhr

Während der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas hat Bill Gates das OLPC-Projekt als unbedeutend und die Rolle des Internets bei der Verbreitung von Computern in Entwicklungsländern beschrieben.

Befragt nach dem Rückzug von Intel aus dem One-Laptop-per-Child-Projekt (OLPC) hat der Microsoft-Gründer davor gewarnt, diese Entwicklung überzubewerten. "OLPC hat sich nicht gut entwickelt. Wir haben immer an Billig-PCs geglaubt. Wenn die Hardware kostenlos wäre, würde uns das sehr freuen. Wir sind ein Softwareunternehmen", sagte Gates in einem Interview.

Im Vergleich zur Verbreitung von Windows, dass in mehr als 100 Staaten mit besonderen Versionen angeboten wird, hat Gates das OLPC-Notebook als "nirgends" verbreitet bezeichnet. "Wenn die Leute es nutzen wollen, dann werden wir sicherstellen, dass es auch ein Windows dafür gibt", ergänzte Gates mit Hinblick auf die geplante Portierung von Windows XP auf das XO-Laptop.

Bei der Etablierung von Computern in Entwicklungsländern sieht Gates die Anbindung an das Breibandinternet jedoch als die eigentliche Herausforderung an. "Was will man heute mit einem PC ohne Breitbandzugang oder ohne Internetverbindung? Das ist der wirklich kostspielige Teil, nicht die Hardware oder die Software. Es mangelt in erster Linie am Training, an den besonderen Inhalten oder am Breitbandzugang", beschrieb Gates die Probleme in Entwicklungsländern.

Bisher liegt ein Schwerpunkt bei der Einführung von Computern in Schwellenländern auf PCs zur gemeinsamen Nutzung. Für die Zukunft hat Gates eine Projekt propagiert, das unter dem Namen 'Phone Plus' derzeit bei Microsoft in China entwickelt wird. "Die generelle Idee dahinter ist, dass man mit seinem Telefon jeden beliebigen Bildschirm nutzen kann. Dadurch wird aus dem Telefon der Einstiegs-PC", schwärmte Gates.

Auch wenn die Entwicklung noch nicht sehr konkret sei, zielt Microsofts Neuentwicklung auf alle Arten von Displays ab und nicht nur auf Fernsehbildschirme. Dafür müsse die Software besser an unterschiedliche Bildschirmformate angepasst werden. "Das können wir ausgleichen, denn die Bildschirme in den Telefonen werden ja auch immer größer", erklärte Gates.

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
 
Anzeige
Ausserdem neu in cio

Globalfoundries verstärkt Investitionen in Dresden

Der Chiphersteller plant Großes für den Standort Dresden. Der Investor aus Abu Dhabi will drei Milliarden Dollar in eine Kapazitätsverdopplung ...
11. März 2010

"Hallo, Millionär": Vor 10 Jahren platzte die Dotcom-Blase

Vor 10 Jahren erreichte die Technologie-Börse Nasdaq die Rekordmarke von 5408,62. Die meisten der damals so erfolgreichen Dotcoms gibt es ...
11. März 2010

Die zehn wichtigsten Tech-Twitterer der USA

Es finden sich in der Liste von Jason Hiner viele Journalisten, aber auch Analysten und hochrangige Manager.
11. März 2010

CA auf Shopping-Tour für sein "Cloud-Universum"

Der amerikanische IT- und Softwarekonzern setzt seine Cloud-Computing-Einkaufstour fort und hat sich Nimsoft einverleibt.
11. März 2010

Die reichsten ITK-Bosse

Nach der aktuellen Liste des US-Magazins Forbes ist der Mexikaner Carlos Slim Helú der reichste Mensch der Welt. Slim Helú leitet die TK-Unternehmen ...
11. März 2010

neueste leserkommentare
11. März 2010 | 16:12 Uhr

@ Johannes Schlimm

Hallo Johannes Schlimm. es ging in diesem Artikel primär um das Reporting. Und hierfür wird, auch bei MS-Access Datenbanken, gern Excel verwendet. Der Vergleich ist also durchaus korrekt ... Mehr ...

zu FileMaker 11 mit neuem Reporting
11. März 2010 | 16:11 Uhr

DAS sind die meistgenutzten Apps für Android?1

Ich sehe hier nur eine Auflistung simpler Notizbuch-Apps. Soll das alles sein, was der Durchschnitt-Android-Benutzer mit seinem Handy anstellt? Und eine Aufgabenverwaltung, WoW! So etwas ... Mehr ...

zu Gratis: Die zehn nützlichsten Android-Apps
11. März 2010 | 12:09 Uhr

egal

welcher Floyd Fan holt sich denn bitteschön einzelne Tracks? Wer Pink Floyd kennt, wird wissen, das es blödsinn ist einen einzelnen Track statt die ganze Scheibe zu kaufen. Mehr ...

zu iTunes und Co: Pink Floyd zieht vor Gericht
  • Artikel
  • Bildergalerien
  • Videos

Trackbacks und Pingbacks

TrackbackTrackback-URL:

Link zum Artikel setzen bei