“Hello, Everybody” – 35 Jahre Apollo-Sojus Projekt

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Kosmonauten und Astronauten schüttelten sich zum ersten Mal vor 35 Jahren im Orbit die Hände und beendeten damit das Wettrüsten im All, das eine Folge des Kalten Krieges war. Bis zu dieser Kooperation hatten beide Staaten eher gegeneinander als miteinander an der bemannten Raumfahrt gearbeitet.

Dieses Treffen wird live im Fernsehen übertragen und soll ein Zeichen der Kooperation zwischen den beiden Supermächten setzen. Rund 44 Stunden lang bleiben die Kapseln verbunden. Die US-Raumfahrer Deke Slayton, Tom Stafford und Vance Brand wechseln dabei mehrmals in die russische Kapsel. Ein Mann bleibt jedoch immer an Bord der Apollo.

Dann werden die Kapseln getrennt und Apollo schiebt sich vor die Sojus, um für das russische Schiff eine künstliche Sonnenfinsternis zu erzeugen. Dann folgt ein weiteres Docking, bei dem diesmal das russische Schiff die führende Rolle übernimmt. Für weitere drei Stunden bleiben die Schiffe verbunden. Gegenseitige Besuche gibt es in dieser zweiten Phase jedoch keine mehr.

Am 21. Juli 1975 kehrt die Sojus 19 in der Wüste von Kasachstan auf die Erde zurück. Drei Tage später landet die Apollo-Kapsel nach neun Tagen, einer Stunde, 28 Minuten und 148 Erdumrundungen im Pazifischen Ozean und beendete so die hauptsächlich symbolische Aktion, die für eine politische Entspannung sorgen sollte.

Fotogalerie: Mit Ultraschall im freien Fall

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