Videokonferenzen richtig aufsetzen

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Viele Unternehmen verzichten bisher auf Videokonferenzsysteme über TCP/IP, da sie eine schlechte Bild- und Tonqualität fürchten. So etwa, dass das Bild “einfriert” oder dem Ton nur mit Verzögerung folgt.

Dennoch wollen Unternehmen in der Finanzkrise die Kosten für Geschäftsreisen senken. Blue Coat Systems, Spezialist für WAN-Netzwerke, hat sieben Tipps dafür veröffentlicht, wie Unternehmen bestehende Netzwerkressourcen nutzen können, um Videokonferenzen in hochwertiger Bild- und Tonqualität durchzuführen:

1. Überprüfen: Überprüfen Sie, ob das Netzwerk für den Betrieb von Videokonferenzen ausgelegt ist. Viele Unternehmen wissen nur wenig darüber, welche Anwendungen eigentlich über das Firmennetz laufen und ob ‘Freizeitanwendungen’ wie Youtube unternehmenskritischen Anwendungen Bandbreite stehlen.

2. Infrastruktur optimieren: Passen Sie die Netzwerkinfrastruktur so an, dass sie hochwertige Videokonferenzen übertragen kann. Dazu ist es notwendig, genügend Bandbreite für jede Videokonferenzsitzung bereitzustellen. Infrastrukturtechnologien weisen unternehmenskritischen Anwendungen gezielt mehr Bandbreite zu, während sie Freizeitanwendungen ausbremsen.

3. Beobachten: Haben Sie die Qualität jeder einzelnen Videokonferenzsitzung in Echtzeit im Blick, um notfalls Qualitätseinbußen sofort zu erkennen, Netzwerkparameter wieder anzupassen und Fehlerdiagnosen zu stellen.

4. Anwendungen im Blick: Beobachten Sie auch die anderen Anwendungen im Netzwerk. Benötigen diese zu viel Bandbreite und beeinträchtigen damit die Videokonferenz?