Apple knabbert an RIMs Marktanteil

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Die Blackberry-Modelle von Research In Motion (RIM) sind bei US-Nutzern mit einem Marktanteil von 40 Prozent zwar weiterhin die beliebtesten Smartphones. Apple holt jedoch auf. Das zeigt eine Umfrage, die der Marktforscher ChangeWave Research durchgeführt hat.

Zwischen Juni und September 2009 hat Apples iPhone demnach fünf Punkte hinzugewonnen und seinen Anteil auf 30 Prozent erhöht. Für RIM registrierten die Marktforscher in diesem Zeitraum ein Minus von einem Prozentpunkt. Trotz einer breiteren Produktpalette sieht sich der Handyhersteller durch eine zunehmende Konkurrenz von Apple bedroht. Für RIM ist es der geringste Marktanteil seit Januar 2008.

Palm verfügte im Juni wie im September 2009 über einen US-Marktanteil von 7 Prozent. Das Unternehmen konnte trotz der Einführung des WebOS-Smartphones Pre und der Ankündigung des Pixi seine Position nicht verbessern. Dafür ist es Palm gelungen, eine stetige Abwärtsbewegung aufzuhalten. Zum Zeitpunkt der Markteinführung des iPhone im Sommer 2007 verfügte Palm noch über einen Anteil von 23 Prozent. Ein Jahr zuvor waren es sogar 36 Prozent gewesen, sechs Punkte mehr als RIM.

Für seine Studie hat ChangeWave Research im September 4255 Verbraucher befragt. 39 Prozent der Umfrageteilnehmer verfügen über ein Smartphone – und damit um zwei Prozentpunkte mehr als im Juni. Gegenüber einer Umfrage von vor zwei Jahren haben sich die Nutzerzahlen verdoppelt.

Gartner zufolge interessieren sich aufgrund dieser Entwicklung immer mehr PC-Hersteller für den Smartphone-Markt. Es sei leichter, Erstkäufer von Smartphones zu gewinnen als Erstkäufer von Laptops. Zu den Unternehmen, die neben PCs auch Smartphones anbieten, gehören Apple, Sony, Dell und Acer. Gartner erwartet, dass künftig weitere Computerhersteller Smartphones in ihr Programm aufnehmen werden.

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