Meet – Google startet Videokonferenzlösung

SoftwareZusammenarbeit

Aktuell kann die neue Konferenzlösung nur im Browser verwendet werden

Google stellt “Meet by Google Hangouts”. Der Dienst soll HD-Videokonferenzen ermöglichen, wie TechCrunch berichtet. Von Google gibt es dazu bislang keine offizielle Mitteilung. Es scheint, als wäre der Internetkonzern verfrüht mit dem Angebot an die Öffentlichkeit getreten. Eine für kurze zeit über iTunes verfügbare iOS-App ist inzwischen nicht mehr erhältlich.

Ausgewähltes Whitepaper

Cloud-Angebote rechtssicher auswählen

Entscheider und Geschäftsführer benötigen bei der Auswahl eines Cloud- oder Rechenzentrumsbetreibers fundierte Informationen zur aktuellen Rechtslage beim Datenaustausch zwischen EU und USA, den rechtlichen Risiken und den Tendenzen in der Rechtsprechung. In diesem Whitepaper erhalten Sie alle Informationen, die erforderlich sind, um Haftungsrisiken für das Management zu vermeiden und Sorgfaltspflichten einzuhalten.

Das Angebot scheint zudem auf Unternehmen ausgerichtet zu sein. Das legt ein Link in der Artikelbeschreibung von Meet by Hangouts nahe, wonach der Dienst ein Bestandteil von Google G Suite ist. Allerdings führt der Link derzeit nur auf eine Fehlerseite.

So sieht Google Meet derzeit im Browser aus. (Screenshot: ZDNet.de)
So sieht Google Meet derzeit im Browser aus. (Screenshot: ZDNet.de)

Bereits verfügbar ist jedoch die browserbasierte Variante von Meet. Die Startseite, die an Google Hangouts erinnert, bietet derzeit allerdings nur die Möglichkeit, durch Eingabe eines Codes an einer Besprechung teilzunehmen. Zudem soll die Startseite angemeldete Benutzer offenbar über anstehende Besprechungstermine informieren.

In den Einstellungen der Version für den Browser lassen sich Kamera und Mikrofon auswählen, die für eine Videokonferenz benutzt werden sollen. Zudem kann die Auflösung für das Senden und Empfangen von Videos konfiguriert werden.

Ausgewähltes Whitepaper

Wege zu zukunftsfähiger Daten- und Prozessintegration in Unternehmen

Für Unternehmen aller Branchen kann der Wert von Daten heute eigentlich gar nicht mehr hoch genug eingeschätzt werden. Diese Erkenntnis hat sich allgemein durchgesetzt. Unklar ist oft dagegen noch, wie man diesem neuen Paradigma in der eigenen Firma gerecht werden soll.

Dem Bericht zufolge liefern die in der Beschreibung der iOS-App enthaltenen Screenshots weitere Details. Videokonferenzen sind demnach mit bis zu 30 Teilnehmern möglich. Teilnehmer können mit einem Klick per Link oder über einen Besprechungscode eingeladen werden – letzterer ist offenbar Kunden der G Suite Enterprise Edition vorbehalten. Zudem soll die App, wie auch die Browserversion, bevorstehende Termine anzeigen, was durch die Integration von Gmail und Kalender ermöglicht wird.

Eine ähnliche Kommunikationslösung hatte Amazon vor rund zwei Wochen vorgestellt. Der cloudbasierte Dienst Chime steht für PCs und Macs im Browser sowie für iOS und Android als App zur Verfügung. Nutzer können sich ebenfalls nur mit einem Mausklick und ohne Eingabe eines umständlichen Codes einem Meeting anschließen. Ob Meet es seinen Nutzern ebenfalls ermöglichen wird, Inhalte und Screenshots mit anderen Teilnehmern zu teilen, ist nicht bekannt. Darüber hinaus bietet Chime auch eine Outlook-Integration per Add-in, um Besprechungen direkt aus Microsofts Office-Anwendung heraus zu planen.

Tipp: Wie gut kennen Sie Google? Testen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf ITespresso.de.

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen