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Vorhängeschlösser (Bild: Mehmet Toprak)
Schon im Herbst könnte die EU-Datenschutzverordung verabschiedet werden. Sie sieht einheitliche Datenschutzregeln in ganz Europa vor. Bei Verstößen drohen drastische Strafen. silicon.de erklärt, was auf IT-Manager zukommt.
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Cookies (Bild: CNET UK)
5,5 Prozent der 100.000 weltweit meistbesuchten Websites nutzen unter anderem Canvas Fingerprinting sowie Evercookies. 144 der deutschen Top-Level-Domain .de überwachen so das Nutzerverhalten. Das zeigt eine Studie der Universitäten Princeton und Löwen.
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Snowden ruft Programmierer auf, ihn bei der Entwicklung einer Datenschutztechnik zu unterstützen. Zudem verteidigte er die Veröffentlichung geheimer NSA-Akten. Es gebe weder Demokratie noch aufgeklärte Bürger ohne solche Informationen über die Aktionen der Regierung, so Snowden auf einer Hackerkonferenz.
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PRISM: Ein Regierungsvertreter der USA stützt die Version von Edward Snowden, der erklärt, dass Geheindienst-Analysten in der Lage wären jede Form der Kommunikation abzuhören.
Nutzer sollten eher Cloud-Dienste wie Spideroak verwenden, empfiehlt der PRISM-Enthüller. Dieses setzt auf das Zero-Knowledge-Prinzip und hat selbst keinen Zugriff auf Nutzerinformationen. Für jede Kommunikation im Internet solle es zudem eine standardmäßige Verschlüsselung geben. Snowden erzählt in einem mehrstündigen Guardian-Interview auch neue Details aus der NSA-Praxis.
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Microsoft
Damit kommt der Konzern dem Urteil des EuGH zum "Recht auf Vergessen" nach. Damit ein Link gelöscht wird, müssen Antragsteller Namen, Land des Wohnsitzes, E-Mail-Adresse und Begründung angeben. Zudem müssen sie ihre Identität gegenüber Microsoft ausweisen.
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Logo Bing
Der Softwarekonzern setzt somit ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs von Mitte Mai um. Google hat dies bereits getan. Microsoft muss sich der New York Times zufolge zuvor mit Yahoo abstimmen, dessen Suche Bing als Grundlage hat.
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Logo Bitkom
Im Grundsatz begrüßt der Hightechverband jedoch den Entwurf des Bundesinnenministeriums. Bitkom-Präsident Dieter Kempf bemängelt in einer Stellungnahme allerdings etwa noch zu viele Unklarheiten. Unter anderem soll der No-Spy-Entwurf Bieterfirmen bei öffentlichen Ausschreibungen des Bundes zu dem Nachweis verpflichten, dass sie "rechtlich und tatsächlich in der Lage sind, vertrauliche Informationen vertraulich zu behandeln."
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Government Communications Headquarters (GCHQ) Logo
Der Geheimdienst kann Online-Umfragen beeinflussen und Videos zensieren. Das zeigen Dokumente von Edward Snowden. Demnach kann der GCHQ auch die Verbreitung von Videos auf YouTube manipulieren. Zudem überwacht der Dienst angeblich Skype-Kommunikation in Echtzeit.
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dirk_haeussermann
Der Einkauf beim Supermarkt, die Bestellung beim Online-Händler oder mobil bummeln mit der neuen App, die Datenmengen steigen und Unternehmen sammeln kräftig mit. Warum? Daten sind ein wertvolles Gut, erklärt Dirk Häußermann, Geschäftsführer Informatica Central EMEA in seinem neuen Blog für silicon.de.
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Externe Datenverarbeitung
Ab 2016 sieht ein Gesetz in Russland vor, dass Unternehmen Nutzerdaten im Land speichern müssen. Das betrifft unter anderem E-Mail-Dienste, Soziale Netzwerke und Suchmaschinen. Firmen müssen Server in Russland betreiben und einer Behörde den Standort mitteilen. Bei Verstößen drohen Sanktionen wie die Abschaltung des Angebots.
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WLAN-Kameras für die Heimüberwachung von Dropcam (Bild: CNET)
Die Google-Tochter Nest Labs zahlt 555 Millionen Dollar für Dropcam. Die Kameras und Sensoren für Heimüberwachung sollen das Heimautomatisierung-Portfolio erweitern. Die Datenschutzrichtlinien von Nest sollen auch für Dropcam gelten. Ohne Zustimmung werden keine Kundendaten mit anderen geteilt – auch nicht mit Google.
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wikileaks_information_free
Die Verhandlungen zwischen den USA und der EU finden wie beim umstrittenen Freihandelsabkommen TTIP im Geheimen statt. Demnach sollen die unterzeichnenden Regierungen wichtige Regulierungsbefugnisse abtreten. Das Abkommen bringe den Datenschutz sowie die staatliche Handlungsfähigkeit bei einer neuen Finanzkrise in Gefahr, glauben Forscher.
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Die Deutschen legen weltweit den größten Wert auf Datenschutz und verzichten dafür lieber auf Komfort. (Grafik: EMC)
Über 70 Prozent der Bundesbürger sind nicht bereit, zugunsten von mehr Komfort auf Datenschutz und Privatsphäre im Internet zu verzichten. Das zeigt der aktuelle EMC-Datenschutzindex. Dennoch unternimmt ein Großteil nichts, um sich besser zu schützen.
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Logo Bing
Der Softwarekonzern arbeitet noch einem Formular für Löschanfragen. Aus Sicht von Microsoft sind noch Fragen zur Umsetzung des Urteils des Europäischen Gerichtshofs offen. Neben Microsoft muss auch Yahoo ein Löschverfahren umsetzen.
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Heiko Maas
Bislang haben sie nur das Recht aufgrund von Verbraucherrechtsverstößen gegen Unternehmen vorzugehen oder wenn sich die Datenschutzbestimmung als Vertragsklausel ansehen lässt. Diese Gesetzeslücke will die Bundesregierung jetzt schließen. Dazu muss das sogenannte Unterlassungsklagegesetz modifiziert werden.
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Google Logo
Die Informationen sollen am Seitenende erscheinen. Angeblich sind sie den Hinweisen zu Beschwerden nach dem US-Gesetz Digital Millennium Copyright Act ähnlich. Über die Anzahl der Löschanfragen will Google laut der Meldung auch in seinem Transparenzbericht aufklären.
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PRISM: die NSA hört mit
Die NSA fängt massenhaft Bilder aus sozialen Netzwerken und E-Mails ab. Anschließend wertet sie diese per Gesichtserkennung aus, um bekannte Ziele zu erkennen. Nach eigenen Angaben verfolgt die NSA alle digitalen Spuren die ein Ziel im Internet zurücklässt. Angeblich entspricht das Verfahren den gesetzlichen Vorgaben in den USA.
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#Aufschrei, Hashtag, Rainer Brüderle Edward Snowden Prism
Die Stimmung unseres Kolumnisten Achim Killer ist so trüb wie das Wetter im zuende gehenden Monat. Er sorgt sich um den Datenschutz. Die Europawahl bereitet ihm Kopfzerbrechen. Und er findet keine Antwort auf die Frage, wie es mit dem Journalismus und der Satire weitergehen könnte. Am liebsten möchte er wohl den Mai vergessen. Trotzdem hat er einen Rückblick darauf geschrieben.
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Google Gerichtshof der Europäischen Union
Google sieht sich bereits mit ersten Löschanfragen konfrontiert. Ein Arzt, ein Politiker und ein Pädophiler fordern ihr Recht auf Vergessen ein. Beispielsweise will Letzterer, dass Links zu Berichten über seine Verurteilung entfernt werden. Google arbeitet bereits an einem Verfahren für die Bearbeitung der Löschanfragen.
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Datenschutz von Mitarbeiterdaten- Steria Mummert Consulting; Iron Mountain
Das überraschende Urteil des Europäischen Gerichtshofes, das den Datenschutz von Personen stärkt, betreffen nicht nur wackere Spanier, die von einer Zwangsräumung bedroht waren, sondern sind über die Neuregelung des EU-Datenschutzes auch für Mitarbeiter von Unternehmen relevant.
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