AMD bringt Billig-Rechner für KMUs

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Der angeschlagene Chip-Fabrikant sieht seine Rettung im Mittelstand. Für kleine und mittlere Unternehmen will AMD besondere Rechner fertigen lassen und führt deswegen Gespräche mit großen PC-Herstellern wie Hewlett-Packard, Dell, Fujitsu Siemens, Lenovo und Acer.

AMD hat einen Schub bei seinen Umsätzen dringend nötig: Der US-Chip-Hersteller hat auch im ersten Quartal dieses Jahres Marktanteile an Intel verloren – es ist bereits der sechste Quartalsverlust in Folge. Etwas tröstlich: Der Fehlbetrag fiel geringer aus als im Vorjahr.

Unter dem Strich verbuchte AMD im ersten Vierteljahr ein Minus von 358 Millionen Dollar. Immerhin: Im Vergleich zum Vorjahr ging der Verlust um 40 Prozent zurück – damals musste der Chiphersteller einen Fehlbetrag von 611 Millionen Dollar verbuchen. Der Umsatz der ersten drei Monate dieses Jahres lag im Rahmen der bereits gesenkten Erwartungen – er kletterte um 21 Prozent auf 1,51 Milliarden Dollar.

Wegen einer unerwartet schwachen Chip-Nachfrage hatte der Konzern erst kürzlich mitgeteilt, jede zehnte der insgesamt 17.000 Stellen zu streichen. Ob das auch das deutsche Werk in Dresden betrifft, blieb offen. Dort sind rund 3000 Mitarbeiter beschäftigt.

Zum Vergleich: Intel setzte in den ersten drei Monaten 9,67 Milliarden Dollar um, nach 8,9 Milliarden Dollar im Vergleichsquartal des Vorjahres. Der Nettogewinn lag bei 1,44 Milliarden Dollar nach 1,61 Milliarden Dollar vor einem Jahr.

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