Innovationsmanagement bei Dienstleistern

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Per Definition ist eine Innovation etwas Positives. Doch können die Segnungen neuer Erkenntnisse auch immer effektiv umgesetzt werden?

Drei Viertel der IT-Dienstleister in Deutschland haben nach eigenen Angaben eine explizite Strategie für den Umgang mit Innovationen, so eine Studie von enterpriser GmbH, Strascheg Institute und Bitkom. Allerdings klaffen der eigene Anspruch und die externe Wahrnehmung als innovativer Service-Anbieter oft auseinander.

So ein Fazit der Studie “Markterfolg durch Innovationen: IT-Dienstleister in Deutschland”, für die 213 IT-Dienstleister befragt wurden. Ausgangspunkt für die Studie war die Erkenntnis, dass IT-Dienstleister auf dem zunehmend globalen Markt für IT-Services ständig neue oder verbesserte IT-Services anbieten müssen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. “Alleinstellungsmerkmale sind wichtig, um sich von den Wettbewerbern zu unterscheiden; deshalb müssen IT-Dienstleister über ein systematisches Innovationsmanagement verfügen”, so August-Wilhelm Scheer, Präsident des Bitkom.

IT-Dienstleister aus Deutschland können international eine führende Rolle spielen. So wurden einige Innovationen weltweit tätiger IT-Dienstleister in deutschen Standorten entwickelt. Dies revidiert vereinfachte Vorstellungen, wonach den Serviceanbietern in Hochlohnländern nur die Rolle eines Vor-Ort-Lieferanten oder einer Verkaufsniederlassung zukäme.

Der deutsche IT-Servicemarkt wächst nach einer Prognose des internationalen Marktforschungsinstituts EITO in diesem Jahr um 3,7 Prozent auf 33,7 Milliarden Euro. 2008 war der Umsatz um rund 5,7 Prozent auf 32,5 Milliarden Euro gestiegen. Der Markt umfasst insbesondere IT-Beratung, Systemintegration sowie Outsourcing-, Installations- und Wartungs-Dienstleistungen.

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