Microsoft beerdigt Windows Vista endgültig

BetriebssystemWorkspace

Auch der erweiterte Support für Windows Vista wird mit dem 11. April beendet. Microsoft warnt Nutzer vor Sicherheitsrisiken.

Der Support für Windows Vista wird in wenigen Wochen endgültig ablaufen. Nach dem 11. April wird Microsoft keine Sicherheitslecks mehr beheben und auch keine anderen Updates für das Betriebssystem veröffentlichen. Der Betrieb von Windows Vista sei aber auch während der Phase des erweiterten Supports, den Microsoft seit 2012 für Vista angeboten hat, sehr riskant.

Der Hersteller warnt daher davor, entsprechende Systeme weiter zu verwenden, oder damit im Internet zu surfen – und legt ein Upgrade auf Windows 10 nahe. Welche Systemanforderungen dafür erfüllt sein müssen, listet Microsoft hier

 

Der erweiterte Support von Windows Vista wird eingestellt. (Bild: ZDNet.com)
Der erweiterte Support von Windows Vista wird eingestellt. (Bild: ZDNet.com)

Microsoft hat Vista damit rund 10 Jahre unterstützt. Und Internet Explorer 9, der aktuellste Microsoft-Browser von Microsoft, der mit Vista funktioniert, wird ebenfalls von Microsoft nicht mehr gepflegt. Den Download von Windows Essentials für Vista hat Microsoft bereits beendet, allerdings werde Microsoft hier noch eine Weile die Signaturen aktualisieren.

Blickt man auf die Abrufe von silicon.de, dann erfolgten im Jahr 2017 bislang noch 0,58 Prozent aller Zugriffe über Systeme mit Windows Vista. 2016 waren es noch 0,94 Prozent. Laut den Marktbeobachtern von Netapplications sind in diesem Jahr noch 0,78 Prozent mit Vista unterwegs.

Ausgewähltes Whitepaper

Nutzen und Vorteile der Integration von ECM- und ERP-Software

Ein ECM-System kann besonders dort eine wichtige Ergänzung zu einer bereits bestehenden ERP-Lösung darstellen, wo geschäftsrelevante Dokumente separat abgelegt und mit ERP-Datensätzen verknüpft werden sollen, um Geschäftsprozesse vollständig digital abbilden zu können. Dieses Whitepaper beschreibt die Vorteile an einem konkreten Beispiel.

Vista war wohl eines der unbeliebtesten Betriebssysteme von Microsoft. So führte Microsoft damals das umstrittene User Access Control ein, das unter anderem durch häufige Abfragen und Interaktionen mit dem Nutzer, die Geduld der Anwender strapazierte.

Auch häuften sich mit Vista Berichte über Treiber, die nicht mehr funktionierten und damit kam es auch zu Inkompatibilitäten mit Software-Produkten. Damit lässt sich vielleicht auch erklären warum im Februar 2017 laut Netapplications noch immer 8,45 Prozent aller Nutzer mit Windows XP im Netz unterwegs waren, obwohl das Betriebssystem bereits seit 2014 keinerlei Unterstützung und Pflege durch Microsoft mehr erhält.

 

Auch Mozilla wird in diesen Tagen den Support für Vista und XP einstellen und die Anwender dieser Betriebssysteme automatisch auf einen Firefox Extended Support Release (ESR) migriren. Mozilla ist eines der letzten Unternehmen, die diese Platformen überhautp noch unterstützen. Aber ab September 2017 wird wohl auch Mozilla Vista und XP nicht mehr unterstützten.

 

 

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen