Hyperconverged – Fujitsu aktualisiert Cluster in a Box

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Cluster-in-a-Box skaliert jetzt auf 512 GByte Arbeitsspeicher und 78 Festplatten. Durch neue Intel-Xeon-E5 v4-Prozessoren steigt auch die Leistungsfähigkeit.

Fujitsu stellt eine neue Generation des integrierten Systems Cluster-in-a-Box vor. Das PRIMEFLEX-basierte Systeme umfasst Server, Netzwerk- und Storage-Komponenten in einem Gehäuse. Anwender können damit in der einfachsten Konfiguration bereits bis zu 60 virtuelle Maschinen bereitstellen.

Vorteile für Anwender durch die hohe werksseitige Integration ist eine schnelle Einsatzbereitschaft des Systems und natürlich eine vereinfachte Administration. Daher zielt Fujitsu mit diesem Angebot vor allem auf die Bedürfnisse von mittelständischen Unternehmen, die ihre Infrastruktur modernisieren wollen.

Die Basis-Konfiguration kommt in einem Rack mit zwei Höheneinheiten unter und lässt sich modular auf bis zu vier Einheiten erweitern und auch mit zusätzlichen Storage-Kapazitäten ergänzen. Dafür stellt Fujitsu die ETERNUS JX Speicherlösungen bereit.

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Neben einer einfachen Installation und schneller Einsatzbereitschaft unterstreicht Fujitus, dass für die Anwender auch das Implementierungsrisiko entfalle. Durch die Cluster-Architektur könnten mittelständische Unternehmen zudem ein hohes Maß an Ausfallsicherheit umsetzen.

Fujitsu konzeptioniert das Cluster-in-a-Box für den Einsatz in IT-Infrastrukturen, in denen zwar kritische Anwendungen laufen, aber personelle Ressourcen für die Administration begrenzt sind. Das Komplettsystem wird ab Werk konfiguriert geliefert und lässt sich über den Fujitsu Out-of-the-Box-Experience (OOBE) Assistenten innerhalb von einer Stunde installieren. Dennoch haben Anwender die Möglichkeit, Speicher-, Netzwerk- und Rechenkapazitäten flexibel zu allokieren.

Die neueste Generation des Hyperconverged System von Fujitsu basiert auf der Fujitsu PRIMERGY CX400 Reihe, die von den aktuellen Intel Xeon-E5-v4-Prozessoren angetrieben werden. Als Betriebssystem liefert Fujitsu Microsoft Windows Server 2012 R2. Die Speicherkapazität gibt Fujitsu mit bis zu 260 Terabyte an. Diese werden durch ETERNUS JX mit bis zu 78 Festplatten bereitgestellt. Die hohe Speicherkapazität erlaube damit auch Big-Data-Anwendungen, heißt es vom Hersteller.

Ab rund 13.000 Euro sind die hyperkonvergenten Systeme von Fujitsu zu haben. Vorteil ist eine schnelle Intallation und vorintegriertes Storage und Netzwerk. (Bild: Fujitsu)
Ab rund 13.000 Euro sind die hyperkonvergenten Systeme von Fujitsu zu haben. Vorteil ist eine schnelle Intallation und vorintegriertes Storage und Netzwerk. (Bild: Fujitsu)

Die Cluster-Lösung gibt es in der neuen Version derzeit in zwei Konfigurationen mit unterschiedlichen Servern, etwa dem PRIMERGY CX400-M, auf Basis des Xeon E5 v4 mit einer Taktfrequenz von 2,2 Gigahertz, 128 Gigabyte DDR4-Speicher und auf insgesamt acht 1,2-TByte Festplatten 9,6 TByte-Gesamtspeicher. Der Zweiwege-Server kann auf bis zu vier ETERNUS JX-Nodes ausgebaut werden. Als Betriebssystem kommt Windows Server 2012 R2 Datacenter zum Einsatz.

Das Cluster auf Basis des Primergy CX400-C Servers liefert ebenfalls zwei Intel Xeon E5-2630 v4-Prozessoren stellt aber mit 8-512 GB DDR4-Speicher und 4-18 Festplatten deutlich mehr Memory bereit. Als Betriebssystem bietet Fujitsu hier ebenfalls Windows Server 2012 Datacenter oder wahlweise Standard an.

Die neue Generation des Cluster-in-a-Box ist ab sofort direkt bei Fujitsu oder Distributionspartnern erhältlich. Die Preise variieren je nach Konfiguration und Region. Der Einstiegspreis auf Basis des PRIMERGY CX400-M Servers beläuft sich auf 13.450 Euro.

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