Microsoft spendiert Outlook Mobile neue Business-Funktionen

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Sie vereinfachen die Verteilung und Einrichtung der App. Administratoren können künftig Konfigurationseinstellungen vorgeben und an Outlook Mobile übertragen. Labels sollen zudem vertrauliche E-Mails vor unberechtigten Zugriffen schützen.

Microsoft hat neue Business-Funktionen für seine mobile Outlook-App angekündigt. Sie sollen den Schutz von Informationen und die Verwaltung in Unternehmensumgebungen verbessern. Auch die Verteilung und Einrichtung der für Android und iOS erhältlichen App soll einfacher werden.

Outlook-für-Android-Logo (Bild: Microsoft)

Wichtige Daten soll Outlook Mobile künftig mithilfe von Labels schützen, mit denen E-Mails vordefinierte Vertraulichkeitsstufen zugewiesen werden können. Die Microsoft Information Protection genannte Version soll die Durchsetzung von Richtlinien und Aktien über Microsoft-365-Apps hinweg ermöglichen. “So können Administratoren beispielsweise benutzerdefinierte Vertraulichkeitskennzeichnungen wie ‘Allgemein’ oder ‘Firmenvertraulich’ mit entsprechenden Aktionen wie dem Hinzufügen einer Fußzeile zu E-Mails oder der Verschlüsselung von E-Mails festlegen”, schreibt Gaurav Sareen, Corporate Vice President bei Microsoft, in einem Blogbeitrag.

Nutzer könnten dann eine E-Mail mit der Vertraulichkeitskennzeichnung versehen, um sicherzustellen, dass sie nur von Personen geöffnet wird, die berechtigt sind, die Nachricht zu entschlüsseln. Zur Einhaltung von Compliance-Regeln seien Administratoren auch in der Lage, von Nutzern eine Begründung für die Einstufung von E-Mails als vertraulich abzufragen. Ziel sei es, diese Funktion bis zum Jahresende zahlenden Kunden zur Verfügung zu stellen, anfänglich allerdings nur als Preview.

Neue Konfigurationsmöglichkeiten sollen die Einrichtung von Outlook Mobile durch Mitarbeiter vereinfachen. Administratoren können künftig festlegen, dass nur Unternehmenskonten in Outlook für Android und iOS eingerichtet werden dürfen. Das soll das Risiko minimieren, dass Mitarbeiter Outlook Mobile auch für persönliche Zwecke nutzen.

Outlook Mobile (Bild: Microsoft)
Administratoren können künftig vorgeben, dass nur Geschäftskonten zu Outlook Mobile hinzugefügt werden können (Bild: Microsoft).

Darüber hinaus soll es in den kommenden Monaten möglich sein, vordefinierte Konfigurationseinstellungen an Outlook Mobile zu übertragen, um beispielsweise die Nutzung von Touch ID vorzugeben oder generell das Laden von externen Bildern in E-Mails zu unterbinden. “Die Standardisierung dieser Einstellungen wird die Einführung von Outlook Mobile vereinfachen und helfen sicherzustellen, dass Nutzer ein einheitliches Erlebnis haben”, ergänzte Sareen.

Die Einrichtung neuer Konten will Microsoft ebenfalls beschleunigen. Die dafür benötigten Anmeldedaten sollen Administratoren künftig ebenfalls aus der Ferne auf ein Mobilgerät übertragen. Damit soll gewährleistet sein, dass Nutzer das korrekte Firmenkonto verwenden – sie müssen laut Microsoft nur noch ihr Passwort eingeben.

Für die Übertragung der Anmeldedaten erhält Microsoft Intune ein neues Configuration Policy Interface. Es wird anfänglich auf eigenen Servern eingesetzte Exchange Server unterstützen. Die Einstellungsmöglichkeiten des Interface sollen in den kommenden Monaten jedoch erweitert werden, um auch andere Konfigurationseinstellungen übertragen zu können.

Des Weiteren soll es schon bald möglich sein, Teams-Meeting mit Outlook Mobile zu erstellen oder sich Meetings anzuschließen. Auch Office Lens will Microsoft in Outlook Mobile integrieren. Außerdem sollen Nutzer bald in der Lage sein, Benachrichtigungen der mobilen Outlook-App zu priorisieren.

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